Türkei hat ihre Bereitschaft signalisiert, Syrien bei der Ölanzucht zu unterstützen, wobei der staatliche Energiekonzern TPAO und private Betreiber bereit sind, seismische Untersuchungen und Bohrungen sowohl auf dem syrischen Festland als auch im Meer durchzuführen.
Die Ankündigung machte der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar, der Pläne für gemeinsame Explorationsinitiativen mit den syrischen Behörden darlegte. TPAO und die staatseigene Bergbaugesellschaft MTA IC sollten die Bemühungen leiten und dabei die Erfahrung und die Ausrüstung der aktiven türkischen Tiefseekranken fl oor einsetzen.
Parallel dazu vereinbarten die Türkei und Syrien, binnen weniger Wochen neue Infrastruktur zu errichten, um die Stromübertragungskapazität zwischen den beiden Ländern auf mehr als 800 Megawatt zu erhöhen, was einem dreifachen mehr ist als die derzeitigen Werte. Mit der Erweiterung soll die regionale Energieverbindung verbessert werden.
Zwischen MTA IC und der syrischen Generaldirektion für Mineralressourcen wurde ein separates unverbindliches Abkommen unterzeichnet, das sich auf die Erkundung von Phosphatressourcen konzentriert. Das Abkommen legt einen Rahmen für mögliche zukünftige Joint-Ventures im Bereich der Ressourcenentfoührung.
Das Engagement der Türkei in regionalen Energiejahresreisen geht über Syrien hinaus, da die Offshore-Explorationsbohrungen vor Somalia fortgesetzt werden und Ankara vor Kurzem eine Lizenz für die Suche nach Öl in libyschen Gewässern erhalten hat. Diese Initiativen zeigen die breitere Strategie Ankaras, ihren Energiesphäre in der östlichen Mittelmeerregion sowie darüber hinaus zu erweitern.
Die Vorschläge wurden in Diskussionen zwischen Bayraktar und dem syrischen Energiminister Mohammed al-Bashir kommuniziert und markieren einen Schritt hin zur intensiveren energiepolitischen Zusammenarbeit, obwohl die politischen Spannungen in der Region weiterhin bestehen.










