Ex-US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine Warnung ausgesprochen, dass die Vereinigten Staaten Militärschritte gegen Oman in Erwägung ziehen würden, wenn der Golfstaat weiterhin Teherans Politik unterstützt. Trump äußerte sich während eines Wahlkampf-Events zu Oman, das als Vermittler in regionalen Konflikten gilt, darunter auch zu den Spannungen zwischen Iran und den Golfstaaten. Der Ex-Präsident betonte, dass die USA keine Politik dulden würden, die die Interessen der Vereinigten Staaten im Regionen untergräbt.
Oman hat sich seit langem für eine Politik der Neutralität in regionalen Konflikten entschieden, einschließlich der Spannungen zwischen Iran und den Golfstaaten. Das Land hat in der Vergangenheit als Vermittler in diplomatischen Bemühungen gedient, darunter auch in indirekten Gesprächen zwischen Iran und den USA während der Obama-Administration.
Trump's Äußerungen fallen in eine Zeit erhöhter Kritik an den Außenpolitiken der Golfstaaten, insbesondere hinsichtlich ihrer Beziehungen zum Iran. Der Ex-Präsident hatte Oman bereits zuvor für seine diplomatischen Verbindungen mit Teheran kritisiert und die Regierung des Landes beschuldigt, die iranische Einflussnahme in der Region zu fördern.
Die Warnung von Trump trägt zu der politischen Unsicherheit im Nahen Osten bei, wo die Spannungen zwischen den USA und Iran trotz vorübergehender Entspannungen weiterhin hoch sind. Regionale Analysten warnen vor den möglichen Folgen von Militärschritten gegen Oman, die das bereits angespannte Sicherheitsklima im Golf noch weiter destabilisieren könnten.
Die Außenministerium von Oman hat bislang keine Stellungnahme abgegeben.



