Trend Micro senkt Gewinnprognose um 21 % aufgrund steigender Cloud-Kosten
Cybersicherheitsfirma kürzt Vorhersage für das Betriebsergebnis aufgrund höher als erwarteter Cloud-Infrastrukturkosten. Aktien fallen in Nachhandelstätigkeit um.

Trend Micro, das in Tokio ansässige Unternehmen für Cybersicherheit, hat seine Vorhersage für das Betriebsergebnis für das laufende Geschäftsjahr um 21 % gesenkt, nachdem höhere als erwartete Kosten für Cloud-Infrastruktur aufgetreten waren.
Das Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Sicherheitslösungen für Unternehmen spezialisiert hat, erwartet nun, dass das Betriebsergebnis im laufenden Geschäftsjahr um 21 % gegenüber dem Vorjahr zurückgehen wird. Dies liegt im Gegensatz zu seiner vorherigen Prognose. Die Revision spiegelt erhöhte Ausgaben für Cloud-Dienste wider, die sich aus der Beschleunigung des Übergangs zu cloud-basierten Angeboten ergeben.
Trend Micro gab keine überarbeitete Prognose für die Umsatzentwicklung ab, behielt jedoch sein Umsatzwachstumsziel bei. Das Unternehmen führte die erhöhten Cloud-Kosten auf höhere Nachfrage nach seinen Sicherheits-as-a-Service-Produkten und erweiterten Cloud-Partnerschaften zurück.
Die Aktien von Trend Micro fielen in der Nachhandelstätigkeit um 3,2 %. Im regulären Handel hatten sie um 1,8 % zugelegt.
Analysten hoben hervor, dass steigende Cloud-Kosten ein wachsendes Problem für Cybersicherheitsfirmen darstellen, da sie von traditionellen on-premise-Lösungen zu cloud-native-Architekturen übergehen. Der Wechsel wird von der Nachfrage von Unternehmen nach skalierbaren und flexiblen Sicherheitslösungen getrieben.
Trend Micros Entscheidung unterstreicht die breiteren Branchenpressungen, da sich auch Konkurrenten mit der Komprimierung der Margen aufgrund steigender Infrastrukturkosten auseinandersetzen müssen. Die Vorjahresergebnisse des Unternehmens sind für Mai 2025 geplant.
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