Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 nach einem starken Anstieg von Verteidigungsverträgen angepasst, wie intern vorgestellte Präsentationsfolien, die Reuters vorlagen, zeigen.
Der deutsche Schiffsbauer rechnet nun mit höheren Umsätzen und verbesserten Margen für das Geschäftsjahr, getrieben von einer Reihe von Vertragsabschlüssen im Verteidigungssektor. Die aufgerüstete Prognose spiegelt eine stärkere Nachfrage nach Militärschiffen und damit verbundenen Dienstleistungen wider, die die schwächere Aktivität im kommerziellen Schiffbau ausgeglichen hat.
Die neunmonatigen Ergebnisse für 2025/26, die in den Folien dargestellt sind, zeigen einen Jahresvergleichssteigerung der Umsätze und der Profitabilität. Verteidigungsvertragsgewinne haben sich in den letzten Monaten beschleunigt und unterstützen die überarbeitete finanzielle Prognose. TKMS hat jedoch keine spezifischen Zahlen in den Folien genannt, betonte jedoch die positive Entwicklung in seinem Verteidigungs-Pipeline.
Die Margen werden erwartet, sich zu erweitern, da das Unternehmen von den Wirtschaftlichkeitsvorteilen in der Verteidigungsproduktion und einem Schwenk hin zu höheren Margen-Projekten profitiert. Die Prognose-Anpassung signalisiert Vertrauen in die langfristige Nachhaltigkeit des Verteidigungs-Geschäfts, das sich zu einem wichtigen Pfeiler der TKMS-Operationen entwickelt hat, während der kommerzielle Schiffbau-Markt herausfordernd ist.
Thyssenkrupps Management betonte die strategische Bedeutung von Verteidigungsverträgen bei der Stabilisierung der Umsätze und der Verbesserung der operativen Effizienz. Das Unternehmen konzentriert sich auf Lösungen für die maritime und militärische Sicherheit, die sich mit den breiteren europäischen Verteidigungsausgaben und den sich verschärfenden geopolitischen Spannungen decken.



