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Thyssenkrupp Marine Systems-Aktien steigen nach Auftragseingang

Deutscher Schiffbauer erhält Auftrag über 1,2 Mrd. Euro von der norwegischen Marine – TKMS-Aktie legt im frühen Handel um über 10 % zu.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 15 Aug 2026 · 1 Min. Lesezeit
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Thyssenkrupp Marine Systems-Aktien steigen nach Auftragseingang

Die Aktien von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) legten am Mittwoch deutlich zu, nachdem der deutsche Rüstungskonzern einen Auftrag über 1,2 Mrd. Euro mit dem norwegischen Verteidigungsministerium bekannt gegeben hatte.

Der am Dienstag von TKMS kommunizierte Auftrag umfasst den Bau von fünf neuen Kriegsschiffen für die norwegische Marine. Die Auslieferung ist zwischen 2026 und 2029 geplant. Zudem enthält der Vertrag Optionen für weitere Schiffe, die bei Ausübung den Gesamtwert auf bis zu 2 Mrd. Euro erhöhen könnten.

TKMS, eine Tochter der Thyssenkrupp AG, ist auf hochtechnologische Marinesysteme spezialisiert und stand in den vergangenen Jahren vor Herausforderungen, da sich die Beschaffungsprioritäten in Europa verschoben haben. Der Auftrag aus Norwegen folgt auf eine Phase der Umstrukturierung bei dem Unternehmen, die unter anderem den Verkauf der zivilen Schiffbausparte im Jahr 2021 umfasste.

Die Nachricht löste einen deutlichen Anstieg der TKMS-Aktie aus, die im frühen Handel an der Frankfurter Börse am Mittwoch um mehr als 10 % zulegte. Analysten führen den Kursanstieg auf die Höhe des Auftrags sowie die langfristige Planungssicherheit für das Auftragsbuch von TKMS zurück.

Ein Sprecher von TKMS bestätigte die Vereinbarung, verzichtete jedoch auf weitere Angaben zu den finanziellen Details jenseits der öffentlich kommunizierten Zahlen. Das norwegische Verteidigungsministerium reagierte nicht auf Anfragen zu dem Auftrag.

Der Vertrag fügt sich in Norwegens umfassende Modernisierungsbestrebungen der Streitkräfte ein, die auch eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben als Reaktion auf regionale Sicherheitsbedenken umfassen. TKMS tritt dabei in Konkurrenz zu anderen europäischen Rüstungsunternehmen wie Damen Shipyards und Naval Group, die ebenfalls um Aufträge in der nordischen Region buhlen.

Der Auftrag soll den Auftragsbestand von TKMS stützen, der zum Ende des letzten Geschäftsjahres bei 10,5 Mrd. Euro lag. Das Unternehmen hat bisher keine aktualisierte Prognose für das Jahr 2024 veröffentlicht.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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