TD Cowen hat United Airlines als ihre bevorzugte US-Luftverkehrsgesellschaft bezeichnet und führt die diversifizierten Einnahmequellen sowie die starke Bilanz des Unternehmens als Hauptvorteile bei steigenden Preisen für Flugzeugbenzin an. Die Firma reduzierte ihr Kursziel für United auf 192 US-Dollar pro Aktie, was etwa 13,0 Mal den voraussichtlichen Gewinn pro Aktie für 2027 entspricht, und erhöhte gleichzeitig den unteren Rand ihrer Jahresprognose für 2026, nachdem die Fluggesellschaft einen bereinigten Umsatz von 1,99 US-Dollar pro Aktie für das zweite Quartal bekannt gegeben hatte.
Das Upgrade steht in kontrast zu einer allgemeinen Senkung der Gewinnprognosen für die sechs größten US-Fluggesellschaften und SkyWest, da TD Cowen einen fortschreitenden Druck auf die Profitabilität aus erhöhten Treibstoffkosten erwartet. Bernstein erhöhte separat sein Kursziel für United auf 162 US-Dollar und berücksichtigt dabei einen optimistischeren Ausblick auf die Fähigkeiten der Fluggesellschaft, die Herausforderungen der Branche zu bewältigen.
Delta Air Lines, ein weiterer bedeutender Fluggesellschaft, senkte TD Cowen sein Kursziel auf 105 USD je Aktie, also etwa 14,0 Mal den Gewinn pro Aktie für das Jahr 2027. In der Branchenseite, die vor der Konferenzsaison im September veröffentlicht wurde, betont die Firma die Doppelspannung zwischen der resilienten Nachfrage nach Reisen und steigenden Betriebskosten. Während der Geschäftstreviour auch weiterhin robust ist, zeigen preissensitive Freizeitreisende vorsichtigere Ausgaben als Reaktion auf gestiegene Kraftstoffpreise.
TD Cowen erwartet eine starke Nachfrage im dritten Quartal, insbesondere im Herbst, obwohl das Unternehmen weiterhin mit einem Druck auf die Margen rechnen muss, da die Fluggesellschaften mit ihren Treibstoffkosten zu kämpfen haben. Das Unternehmen betonte auch günstige Jahr-zu-Jahr-Vergleiche im vierten Quartal, die durch das Regierungsschließungsdrama im letzten Jahr und den Austritt von Spirit Airlines entstanden sind und daher die Erwartungen für den Umsatz pro verfügbarem Sitzkilometer (RASM) bis April 2027 unterstützen dürften. Bei kommenden Branchenkonferenzen werden sich die Aufmerksamkeit auf Prognosen für die Kapazitätserhöhung, Umsatztendenzen und die Fähigkeit der Fluggesellschaften, höhere Kosten an die Passagiere weiterzugeben, richten.












