Natarajan Chandrasekaran, Vorsitzender der Tata-Sons, hat sich von dem Verwaltungsrat der Konzernmutter zurückgezogen, bleibt aber bis zum Ablauf seines Mandats im Amt, wie ein Person mit direktem Wissen über den Sachverhalt am Dienstag mitteilte.
Die Rücktrittsentscheidung vom Verwaltungsrat trat sofort in Kraft, ändert aber nichts an Chandrasekharans Rolle als Vorsitzender, die er bis zum Ablauf seines laufenden Mandats weiterhin ausüben wird. Der Schritt folgt den jüngsten Diskussionen über Corporate Governance innerhalb des Tata-Konzerns, wobei die Details der Entscheidung nicht offengelegt wurden.
Die Tata-Sons, die Muttergesellschaft des Tata-Konzerns, verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, das sich auf die Stahl-, Automobil-, IT- und Energie-Sektoren erstreckt. Chandrasekaran leitet den Konzern seit 2017 und hat wichtige strategische Initiativen wie den Börsengang der Tata Consultancy Services im Jahr 2022 erfolgreich umgesetzt.
Die Entwicklung kommt im Kontext einer breiteren Kritik an den Corporate-Governance-Praktiken der größten Geschäftsgruppen Indiens. Während der Rücktritt vom Verwaltungsrat eine formelle Schritt ist, signalisiert er nicht einen frühen Ausstieg aus seiner Führungsrolle, betonte der Informant.
Die Tata-Gruppe hat auf Anfragen zur Stellungnahme noch nicht reagiert.



