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Märkte/AktienArtikel

Schweizer Aktien sinken unter Druck von Öl und Fed; Roche belastet den SMI

Der Schweizer Marktindex fiel um 0,1% als Roche fallenzog, während Kühne+Nagel um 1,4% zulegte. Brent Rohöl stieg um 3,3% auf 90,98 USD angesichts der Spannungen im Mittleren Osten und der Verzögerungen bei den Gesprächen über die Strasse von Hormuz.

Marktredaktion · 31 Aug 2026 · 08:39 · 2 Min. Lesezeit
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Schweizer Aktien sinken unter Druck von Öl und Fed; Roche belastet den SMI
Photo: Achilaos / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Swiss Market Index (SMI) legte am Montag um 0,1% auf 14.407,26 Punkte zu und wurde von Verlusten bei den Schwergewichten Roche und ABB unter Druck gesetzt, die um 0,6% bzw. 0,5% fielen. Kühne+Nagel buckte dem Trend mit einem Plus von 1,4% entgegen, gefolgt von Amrize und Swisscom mit je 0,6%. Richtwerte wie Novartis und Nestlé leisteten marginale Unterstützung bei Aufwärtsbewegungen von 0,2% und 0,3%.

Die Brent-Rohölpreise stiegen um 3,3 % auf 90,98 USD je Barrel nach US-Militärangriffen auf iransche Ziele, was Befürchtungen über Versorgungsunterbrechungen verstärkte. Die Analysten von DBS erwarten, dass der Konflikt begrenzt bleibt, beachten aber, dass die Verhandlungen zur Wiedereröffnung der Hormuschale vermutlich ins Stocken geraten sind und die Ölpreise in der kommenden Zeit zwischen 85 und 95 USD je Barrel verharren werden.

UBS justierte die Kursziele für Schweizer Aktien und erhöht das Ziel für Barry Callebaut von CHF 1.100 auf CHF 1.180 bei unverändertem Neutral-Rating. Für Gurit erhöhte UBS das Ziel von CHF 43 auf CHF 49 bei unverändertem Kauf-Rating. Im Gegenzug senkte Research Partners das Ziel für Kudelski von CHF 1.37 auf CHF 1.05 bei unverändertem Hold-Rating, während Octavian das Ziel für Orior von CHF 19 auf CHF 16,60 senkte bei unverändertem Hold-Rating. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) setzte den Fair Value für SoftwareOne auf CHF 14,00 fest bei unverändertem Neutral-Rating.

Der Schweizer Aktienmarkt eröffnete am Vorabend der letzten Handelsrunde im August unverändert, wobei steigende US-Zinserwartungen und erhöhte Ölpreise als Hindernisse genannt wurden. Defensive Positionierungen in Schweizer Aktien gaben jedoch einen unterstützenden Hintergrund bei den Kursen. Händler verweisen auf das Jackson Hole-Symposium letzte Woche, bei dem der neue Chef der US-Notenbank, Kevin Warsh, eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September signalisierte, als auf einen anhaltenden Marktträger.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärft sich, da US-Streitkräfte erstmals seit Ende Juli iranische Ziele angegriffen haben und dies mit Vergeltungsmassnahmen gerechtfertigt wurde. Als Reaktion darauf überstieg der Brent-Rohölpreis kurzzeitig 90 US-Dollar pro Fass. Der breitere SMI-SPI-Index und der Mittelkapitalindex SMIM gaben um 0,05 % bzw. 0,28 % auf und notierten mit 20.259,51 bzw. 3.325,22 Punkten.

Unter den SMI-Komponenten endeten 11 von 20 Blue Chips im Minus, mit Roche (-0,7%) und Logitech (-1,0%) als schwächsten Performern. UBS sackte um 0,3%, bevor ein parlamentarischer Ausschuss den künftigen aufsichtsrechtlichen Rahmen prüfen wird. Kühne+Nagel (+1,1%) und Richemont (+0,5%) waren herausragende Gewinner, wobei sich letzterer von stärkeren als erwartet ausgefallenen chinesischen Wirtschaftsdaten unterstützte.

Asiatische Aktien waren am Anfang der Woche gesunken, mit dem japanischen Nikkei 225, der um 1,6% auf 65.361,60 fiel, und dem chinesischen CSI 300, der um 1,0% auf 4.564,76 zurückging. In Japan verstärkten Aussagen von Fed-Chef Warsh die Erwartungen für eine straffere US-Monetarpolitik, während die Märkte eine fast gewisse Zinserhöhung der japanischen Bank im nächsten Monat ein-brachten. In China verbesserte sich die Industrieaktivität leicht auf 49,8 im August, aber blieb im Bereich des Rückgangs, und die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran zielten auf die Wachstumsbedenken.

Der US-Dollar stand gegen den Schweizer Franken bei 0,8093 und der Euro bei 1,1590 gegenüber dem Dollar und bei 0,9381 gegenüber dem Franken. Die geringe Sommerliquidität an den US-Märkten, bei der die Handelsumfänge auf dreijährige Tiefstände gefallen sind, erhöhte das Potenzial für überproportionale Preissenkungen bei der begrenzten Handelsaktivität.

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Finance Review Daily mit KI-Unterstützung erstellt.
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