Der Schweizer Marktindex (SMI) verbesserte sich am Freitag um 0,1 % auf 14.400 Punkte und lag damit unter den europäischen Konkurrenten, obwohl es in der Region zu positiven Wirtschaftssignalen kam. Die defensiven Schwergewichte Roche und Novartis belasteten die Gewinne und verloren jeweils 1,5 % bzw. 0,7 %, während Nestlé nur einen marginalen Gewinn von 0,1 % erzielt hat.
Das Verhältnis von 15 zu 5 zwischen Gewinnern und Verlierern des SMI widerspiegelt ein eingeschränktes Marktdynamikum, mit einen Umsatz von 15,24 Millionen Aktien, gegenüber 18,78 Millionen Aktien in der vorherigen Sitzung. Richemont führte die Gewinne mit einem Plus von 1,8 % an, gefolgt von UBS (+1,7 %) und Givaudan (+1,5 %). Auch das Logistikunternehmen Kühne + Nagel und der Industriekonzern ABB trugen dazu bei, wobei sie jeweils um 1,3 % und 1,0 % stiegen.
Die Schweizer Aktien reagierten wenig auf die von US-FED-Präsident Warsh zum Jackson Hole-Symposium gemachten Erklärungen, die als marginale Hawkish-Interpretationen interpretiert wurden und spekulative Hinweise auf ein potenzielles November-Zinserhöhungs-Geschehen frei liessen. Die Kommentare hatten keinen signifikanten richtungsbestimmenden Einfluss.
Der Flughafen Zürich AG war am stärksten am Handelsabend zurückgerechnet und fiel um 7,7% nachdem bekanntgemacht wurde, dass die Profitabilität mager ist und die Aussichten vorsichtig. Investoren nannten auch die Verzögerungen beim Flughafenprojekt Noida International in der Nähe von Delhi als weitere Störfaktoren für die Stimmung. Diese Verzögerungen werden der regionalen geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zugesprochen.













