Die Sutro Biopharma Inc. meldete am Donnerstag für das abgelaufene Quartal einen höher als erwartet ausgefallenen Verlust sowie einen Umsatz unter den Schätzungen. Dies spiegelt die anhaltenden Investitionen in die Pipeline in einem herausfordernden Finanzierungsumfeld für den Biotechnologjesektor wider.
Das in South San Francisco ansässige Unternehmen verzeichnete für den am 31. März beendeten Dreimonatszeitraum einen Fehlbetrag von $0.51 je Aktie, verglichen mit einem Verlust von $0.38 je Aktie im Vorjahreszeitraum. Von Refinitiv befragte Analysten hatten laut IBES-Daten einen Verlust von $0.38 je Aktie erwartet.
Der Gesamtumsatz sank von $19.7 Millionen im Vorjahr auf $16.2 Millionen und verfehlte damit die Prognose von $17.5 Millionen. Der Rückgang war nach Angaben des Unternehmens auf geringere Erlöse aus Kooperationen zurückzuführen, da Meilensteine in der Entwicklung nicht erreicht wurden.
Sutro Biopharma führte den Fehlbetrag auf den Zeitpunkt von Meilensteinzahlungen von Partnern sowie auf laufende Ausgaben für klinische Studien im Bereich der Onkologie- und Immunologieprogramme zurück. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf die Weiterentwicklung seiner Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und Zelltherapie-Plattformen, auch wenn die Anlegerstimmung angesichts des kurzfristigen Mittelabflusses sensibel bleibt.
Die Aktie von Sutro Biopharma gab nach der Veröffentlichung im nachbörslichen Handel um 4.5% nach. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 18% an Wert verloren, da breitere Biotechnologie-Bewertungen durch steigende Zinssätze und Finanzierungsengpässe unter Druck geraten sind.
Ein Unternehmenssprecher lehnte es ab, sich über die Pressemitteilung zu den Zahlen hinaus zu äußern.



