Straumann, der Schweizer Hersteller von Zahnimplantaten, hatte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 1,38 Milliarden CHF erzielt, was einem Jahresanstieg von 2,3 % entspricht. Das organische Wachstum, wenn man Anschaffungen und Währungseffekte außer Acht lässt, lag bei 7,8 %, gegenüber 10,2 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Alle Regionen trugen zum Wachstum bei, wenn auch mit unterschiedlichen Raten. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika, dem größten Markt von Straumann, stiegen die organischen Umsätze um 8,2% auf 573 Millionen Schweizer Franken. Nordamerika wuchs um 8,1%, während Asien um 4,2% expandierte. Lateinamerika notierte die stärkste Performance mit einem Plus von 15,4%. Die USA und China blieben weiterhin zentrale Schwerpunkte, wobei die Patientenzahlen in den USA trotz eines zurückhaltenden Konsumentenvertrauens als stabil beschrieben wurden. In China wartet Straumann weiterhin auf die nächste Preisreform (VBP 2.0), die möglicherweise im zweiten Halbjahr 2024 beginnen und Anfang 2027 in Kraft treten wird.
Der operative Gewinn (EBIT) erhöhte sich von 330 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr auf 351 Millionen Schweizer Franken, während der Nettobetrag auf 251 Millionen Schweizer Franken stieg, also von 238 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr. Der bereinigte Kernbetriebsgewinn sank leicht auf 355 Millionen Schweizer Franken und lag bei einer Marge von 25,7 Prozent, verglichen mit 26,6 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Kernbeträge enthalten keine Einmaleffekte.
Das Management von Straumann bekräftigte seine Prognose für das gesamte Jahr und verwies weiterhin auf ein organisches Umsatzwachstum in hohen, einstelligen Zahlen. Die Firma hatte die Prognose für ihre Kern- EBIT-Marge für 2026 bereits im Juni um 140 bis 170 Basispunkte erhöht.
Mit der Ankündigung einer Geschäftsführungsübernahme wurde eine weitere Schlagzeile hinzugefügt. Christopher Norbye wird am 1. Dezember 2026 als Chief Operating Officer das Amt übernehmen, nachdem Guillaume Daniellot nach fast zwei Jahrzehnten bei dem Unternehmen und sieben Jahren als CEO zurücktritt.











