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Südkoreanischer Richter verhängt 15-Jahres-Gefängnisstrafe für 50-Millionen-Dollar-Kryptowährungs-Frausche

Der CEO von Delio erhält eine Haftstrafe wegen des Missbrauchs digitaler Vermögenswerte von über 1.100 Kunden im Rahmen eines Betrugsfalls in Höhe von 50 Millionen Dollar.

MW
Marcus Webb · Crypto Desk · 16 Aug 2026 · 1 Min. Lesezeit
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Südkoreanischer Richter verhängt 15-Jahres-Gefängnisstrafe für 50-Millionen-Dollar-Kryptowährungs-Frausche

Ein südkoreanischer Gerichtshof verurteilte den Vorstandschef des zentralisierten Finanzdienstleisters (CeFi) Delio am Mittwoch zu 15 Jahren Haft wegen des Betrugs mit digitalen Vermögenswerten im Wert von etwa 50 Millionen Dollar von mehr als 1.100 Kunden.

Der Seoul Central District Court stellte fest, dass der Vorstandschef, der von lokalen Medien als Kim Min-jae identifiziert wurde, systematisch Kundengelder in persönliche Konten und hochrisikante Anlagen ohne Genehmigung umgeleitet habe. Die Staatsanwaltschaft hatte eine 20-jährige Haftstrafe gefordert, da sie die Größe und die vorsätzliche Natur des Schemas hervorhob, das sich von 2021 bis 2023 erstreckte.

Delio, das als Kryptowährungskreditplattform operierte, hatte sich als sicheres und reguliertes Dienstleistungsangebot für digitale Vermögenswerte und Ertragsgenerierung beworben. Ermittler fanden heraus, dass Kim schwache internen Kontrollen ausgenutzt hatte, um Gelder abzuziehen, einschließlich der Fälschung von Transaktionsnachweisen und der Irreführung von Kunden über die Rückdeckung von Vermögenswerten.

Der Fall hat die Aufsicht über CeFi-Plattformen in Südkorea in den Fokus gerückt, wo die regulatorischen Rahmenbedingungen für digitale Vermögensdienste noch in Entwicklung sind. Delios Zusammenbruch im Jahr 2023 löste eine Welle von Kundenbeschwerden aus und führte zu Forderungen nach strengerer Durchsetzung von Schutzmaßnahmen für Anleger.

Der Gerichtshof verurteilte Kim auch zur Zahlung von etwa 50 Millionen Dollar an Wiedergutmachung an betroffene Kunden, obwohl die Durchsetzung unsicher ist, da der Angeklagte finanziell insolvent ist. Rechtsexperten hoben hervor, dass die Strafe Südkoreas zunehmende Härte gegenüber Finanzverbrechen mit Kryptowährungen widerspiegelt, die in den letzten Jahren durch eine Reihe von hochprofilierten Betrugsfällen begleitet wurden.

Die Entscheidung kommt im Rahmen breiterer Bemühungen der südkoreanischen Behörden, die Strafen für Finanzverstöße im digitalen Vermögenssektor zu stärken, einschließlich der Einführung strengerer Lizenzerfordernisse für Kryptodienstleister.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Marcus Webb
Crypto Desk

Marcus reports on digital assets, from spot ETF flows to protocol-level developments in DeFi. He pays particular attention to how institutional adoption is reshaping crypto market structure.

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