Soluna Holdings Inc. meldete im zweiten Quartal 2026 einen um 145% gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Umsatz. Wie aus den von Reuters eingesehenen Präsentationsfolien hervorgeht, belief sich der Umsatz auf 1,8 Mrd. USD, verglichen mit 735 Mio. USD im gleichen Vorjahreszeitraum. Trotz des Umsatzwachstums zeigten die Profitabilitätskennzahlen Anzeichen von Belastung: Der Nettogewinn sank um 12% auf 89 Mio. USD, nach 101 Mio. USD im Q2 2025.
Das Unternehmen führte das Umsatzplus auf strategische Akquisitionen sowie organisches Wachstum in seinen Kernmärkten zurück. Gleichzeitig belasteten steigende Betriebskosten – darunter höhere Energiekosten und Lieferkettenprobleme – die Margen. Die Bruttomarge schrumpfte von 28% im Vorjahresquartal auf 22%, was die Ertragskraft unter Druck setzte.
Die Unternehmensführung betonte zwar langfristige Expansionspläne, räumte aber kurzfristige Margendrucksituationen ein. Der operative Cashflow blieb mit 120 Mio. USD positiv, lag jedoch unter den 145 Mio. USD aus dem Q2 2025. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Quartal auf 95 Mio. USD und flossen vor allem in Kapazitätserweiterungen und Technologieupgrades.
Analysten wiesen darauf hin, dass das Umsatzwachstum zwar bemerkenswert sei, der Rückgang beim Nettogewinn und die schrumpfenden Margen jedoch Fragen zur Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells von Soluna im aktuellen makroökonomischen Umfeld aufwerfen könnten. Die Aktie des Unternehmens hat in den vergangenen Monaten gegenüber ihren Peers unterperformt, was die Skepsis der Anleger gegenüber den Profitabilitätstrends widerspiegelt.



