Das Schweizer Industriekonzern Skan hat im ersten Halbjahr einen Umsatzplus von 22 Prozent und eine Rückkehr in die Gewinnzone gemeldet, nachdem es im Vorjahr Verluste erlitten hatte.
Der Konzern vermeldete, dass der Umsatz im sechsmonatigen Zeitraum bis zum 30. Juni auf CHF 1,45 Milliarden ($1,62 Milliarden) gestiegen ist, im Vergleich zu CHF 1,19 Milliarden im Vorjahr. Der Nettoüberschuss für den Zeitraum belief sich auf CHF 35 Millionen, im Vergleich zu einem Nettoverlust von CHF 28 Millionen im ersten Halbjahr 2023.
Skan führte die Verbesserung auf eine stärkere Nachfrage in seinen Kernindustrie- und Logistiksegmenten sowie auf Kostensenkungsmaßnahmen, die Ende 2023 eingeführt wurden, zurück. Der Konzern hob auch Effizienzgewinne in seinen Fertigungsoperationen und einen Aufholprozess bei der Auftragsauslastung nach einem weichen Patch im Jahr 2023 hervor.
Der Betriebsergebnis vor außergewöhnlichen Posten stieg auf CHF 68 Millionen von CHF 12 Millionen im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Skan bestätigte seine Ausblick für das gesamte Jahr, indem es einen Ausblick für ein Umsatzwachstum von mittleren Einzelstelligkeiten und stabile Margen bekräftigte.
Analysten sahen in den Ergebnissen einen Ausblick auf eine Erholung der Endmärkte von Skan, insbesondere in Europa, wo die industrielle Aktivität nach einem langen Downturn Anzeichen einer Stabilisierung zeigt. Das Unternehmen verfügt über einen gesunden Auftragsbestand, der die Zuversicht in seine nahezu kurzfristige Leistung unterstützt.
Die Aktie von Skan war am Freitag um 2,1 Prozent im frühen Handel auf der Schweizer Börse gestiegen, was auf die positive Reaktion der Anleger auf die Gewinnmitteilung zurückzuführen ist.



