Der südkoreanische Hersteller von Speicherchips, SK Hynix, verlor am Dienstag 3,6% auf ₩1.611.000, da die Anleger die Auswirkungen einer abgelehnten Lohndefizertheit mit ihrer Gewerkschaft abwogen.
Der Rückgang folgte einer provisorischen Vereinbarung, die letzte Woche erzielt wurde und eine Lohnerhöhung von 6,3 % sowie ein neu gestaltetes Bonusprogramm zur Gewinnbeteiligung vorstellte, bei dem 40 % der Bonusse in Bar und 60 % in Aktien verteilt werden sollten. Allerdings stimmte, laut einem Bericht der Gewerkschaft, der von Reuters zitiert wird, etwas mehr als die Hälfte der 15 045 Gewerkschaftsmitglieder dagegen.
Die Absage kommt, als sich SK Hynix und der Konkurrent Samsung Electronics einem verstärkten Aufsichtsvorgang ausgesetzt sehen, was die Verteilung ihrer Gewinne betrifft. Die Unternehmen profitieren von einem Mehrjährigen Boom in der Infrastruktur für künstliche Intelligenz, was zu Rekordgewinnen geführt hat und die Erwartungen der Anleger nach weiteren Auszahlungen weiter erhöht hat.
Der breitere südkoreanische Markt spiegelt das Verhältnis wider, wobei der KOSPI-Index am Dienstag um etwa 3% zurückging. Der Rückgang ist Teil einer volatilen Phase für Halbleiterhersteller, da der Aktienkurs von Samsung bereits unter Druck stand, nachdem im Laufe der Woche enttäuschende Marktzusagen veröffentlicht wurden.
Der Investorenfokus richtet sich außerdem auf Nvidias kommenden Umsatzbericht, der später in der Woche veröffentlicht wird. Die Ergebnisse des US-Chipgiganten werden weitläufig erwartet, um den Ton für Kryptowährungen im Zusammenhang mit KI zu setzen, einschließlich SK Hynix und ihrer Peers, vor dem Hintergrund der Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der aktuellen Bewertungen.












