SFC Energy verzeichnet Rekordumsatz im H1 2026 aufgrund der hohen Nachfrage aus der Ukraine
Der deutsche Brennstoffzellenhersteller SFC Energy meldet Rekordumsatz und Rekordgewinn für das erste Halbjahr 2026, getrieben durch eine starke Nachfrage aus der Ukraine.

Der deutsche Energie-Technologie-Konzern SFC Energy AG hat am Montag mitgeteilt, dass er im ersten Halbjahr 2026 einen Rekordumsatz und Rekordgewinn verzeichnet hat, der durch eine starke Nachfrage nach seinen Brennstoffzellen-Systemen in der Ukraine getrieben wurde.
Die Firma, die portable und stationäre Brennstoffzellen für militärische und zivile Anwendungen liefert, meldete einen Umsatzanstieg von 42 % im Vergleich zum Vorjahr auf 125,3 Millionen Euro. Der Netto-Gewinn stieg um 38 % auf 28,7 Millionen Euro, was die Erwartungen der Analysten von 25,1 Millionen Euro übertraf, wie ein Unternehmensstatement mitteilte.
SFC Energy ordnete den Wachstum auf eine bedeutende Bestellung aus der Ukraine zurück, wo seine Brennstoffzellen zum Betrieb von Kommunikationsgeräten, Feldhospitälern und mobilen Kommandozentralen eingesetzt werden. Die Größe des Vertrags wurde nicht offengelegt, aber es wurde betont, dass es einen erheblichen Teil des Umsatzes im H1 2026 ausmachte.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Podesser betonte, dass die Nachfrage aus der Ukraine die strategische Bedeutung der Technologie von SFC Energy in Konfliktzonen und Notfall-Szenarien unterstreiche. Er fügte hinzu, dass das Unternehmen seine Produktionskapazität erweitern werde, um die nachhaltige Nachfrage zu decken.
Die Analysten von Berenberg bestätigten ihre Empfehlung 'Kaufen' für die Aktien von SFC Energy, da das Unternehmen ein starkes Bestellvolumen und eine diversifizierte Umsatzstruktur aufweise. Die Aktie schloss am Freitag 3,2 % höher bei 42,10 Euro, nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 44,50 Euro.
SFC Energy, an der Frankfurter Börse unter dem Ticker F3C notiert, bestätigte seine Vorjahresprognose für 2026, mit einem Umsatz von 240 bis 260 Millionen Euro und einem Netto-Gewinn von 50 bis 55 Millionen Euro.
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