Der Schweizer Sensorhersteller Sensirion meldet für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 3,0% gegenüber dem Vorjahr auf 179,0 Millionen CHF, wobei das organische Wachstum von 6,9% bei konstanten Währungen die Folge negativer Wechselkurseffekte ausgleicht. Der Rückgang führte der Firma zufolge aus dem hohen Vergleichsmaßstab im Jahr 2025, in dem A2L-Sensoren auf dem US-Markt für Klimatechnik eingeführt wurden und somit den Umsatz des Vorjahres steigerten.
Die operativen Ergebnisse blieben robust, mit einem EBITDA von CHF 34,9 Millionen und einer Marge von 19,5 %, verglichen mit CHF 36,5 Millionen und 19,8 % im Vorjahreszeitraum. Sensirion bezeichnet verbesserte Effizienz, Preisanpassungen und die fortschreitende Internationalisierung als Haupttreiber der Margenstabilität. Der Netto Gewinn stieg um 81,7 % auf CHF 18,9 Millionen, angetrieben durch verbesserte finanzielle Ergebnisse und übertraf die Erwartungen der Analysten bei allen wichtigen Kennwerten.
Aufgrund der starken ersten Halbjahresperformance und des fortschreitenden positiven Trends erhöhte Sensirion seine Umsatzprognose für das gesamte Jahr auf 345 bis 365 Millionen Franken von einem vorherigen Bereich von 335 bis 360 Millionen Franken. Auf währungsajusterter Basis impliziert die neue Prognose ein Wachstum von 8 bis 14%, gegenüber dem früheren Bereich von 5 bis 12%. Das Unternehmen geht zudem davon aus, dass seine EBITDA-Marge im oberen Drittel des Bereichs zwischen Mitte und Erreichen der Vierzig-Prozent-Marke liegt, verglichen mit 18,5% im Jahr 2025.
Um seine Wachstumsstrategie zu unterstützen, kündigte Sensirion eine Umstrukturierung der Führungsstruktur an. Ab dem 1. Oktober 2026 übernimmt Johannes Schumm, aktuell VP Research & Development, die Führung im Bereich Komponenten, während Simon Sonderfeld, aktuell VP Marketing & Sales, die neu gegründete Division Market Solutions übernehmen wird. Die Veränderungen sollen die Verantwortlichkeiten besser an die Anforderungen der Geschäftsfelder anpassen.











