Die Schindler Holding AG teilte am Mittwoch mit, dass sie den Auftrag für die Modernisierung der Aufzugsanlagen im Hauptsitz von General Motors in New York City erhalten hat.
Der Schweizer Industriekonzern gab weder die finanziellen Konditionen noch den Zeitrahmen des Projekts bekannt. Dieses umfasst das denkmalgeschützte GM-Gebäude an der 304 West 57th Street in Manhattan. Laut Unternehmensangaben folgte der Zuschlag einem wettbewerbsintensiven Ausschreibungsverfahren.
Der Auftrag unterstreicht die Position von Schindler bei hochkarätigen Modernisierungen von Gewerbeimmobilien, insbesondere in dicht besiedelten Metropolen. Das 1968 fertiggestellte GM-Gebäude ist ein bedeutendes Beispiel der Architektur der Mitte des 20. Jahrhunderts und beherbergt sowohl Büroflächen als auch Wohnungen.
Schindler, das in über 100 Ländern tätig ist, baut seine Präsenz in Nordamerika sowohl organisch als auch durch Übernahmen aus. Die Aufzugs- und Rolltreppensysteme des Unternehmens sind in bedeutenden Wahrzeichen wie dem One World Trade Center und dem Empire State Building in New York installiert.
Ein Sprecher von Schindler wollte sich nicht dazu äussern, ob der Vertrag über die reine Modernisierung der Aufzüge hinaus zusätzliche Leistungen wie Wartungsverträge oder die Integration von Smart-Building-Technologien umfasst.
Die Meldung fällt zusammen mit den vor wenigen Wochen veröffentlichten Halbjahreszahlen von Schindler. Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz um 6 % auf CHF 3,1 Milliarden, getrieben von der starken Nachfrage in Asien und Europa. Nordamerika steuerte 22 % zum Gesamtumsatz bei – gegenüber 20 % im Vorjahreszeitraum.
Die Aktien der Schindler Holding AG werden an der SIX Swiss Exchange unter dem Tickersymbol SCHP gehandelt.



