S&P Global Ratings hat am Mittwoch die Emittenten-Kreditwürdigkeit von Micron Technology Inc. von BBB auf BBB+ erhöht und hat eine positive Prognose angehängt, da die KI-getriebene Nachfrage nach hochleistungsfähigen Speicher-Halbleitermaterialien den finanziellen Rahmen des Unternehmens stärkt.
Das Upgrade reflektiert Microns verbesserte operativen Ergebnisse und die reduzierte Verschuldung, wobei die Bruttomargen von 39 % vor einem Jahr auf 85 % gestiegen sind. Die Ratingagentur unterstrich, dass rund die Hälfte der Einnahmen von Micron nun durch strategische Kundenverträge gedeckt ist, darunter Verträge, die Preiszüge über den vorherigen Spitzen der Konjunktur sowie Preisbegrenzungen nahe der aktuellen Werte enthalten.
Micron erwartet, etwa 18 Milliarden Dollar in unbegrenzte Bargelddeposite von Kunden zu sammeln, die für operative Bedürfnisse eingesetzt werden können. Während der letzten beiden Quartale des Geschäftsjahrs 2025, das im August endete, belief sich der Anteil von Hochbandbreitenspeicher laut den Schätzungen von S&P Global nur auf das Bereich von 20 %.
Die Ratingagentur verwies auf das Vertrauen in die anhaltende Nachfrage nach Speicher auf Basis von KI bis 2028. Micron geht davon aus, dass das Angebot-Nachfrage-Unterschied auch über 2027 hinaus bestehen bleiben wird, selbst bei geplanten Investitionen in neue Kapazitäten im Jahr 2028. SK Hynix-CEO Kwak Noh-Jung prognostizierte kürzlich, dass die Speichernachfrage auch über 2030 hinaus höher liegen wird als das Angebot, und das trotz aggressiver Investitionen in Fabriken.
S&P Global hat angekreigt, dass ein potenzieller Abwertungsvorgang erfolgen könnte, wenn Micron eine Verschuldungsquote über 1x aufrechterhält. Andererseits könnte die Ratingagentur innerhalb der nächsten 24 Monate eine Bewertungssicherung in Betracht ziehen, falls sich die langfristigen Nachfrageentwicklungen fortsetzen und die Volatilität in der Branche abnimmt.











