S&P Global Ratings hat den Ausblick für Constellation Software am Freitag von stabil auf positiv herabgestuft und begründet dies mit einer kontinuierlichen Abverkaufsstrategie und einem stabilen freien operativen Cashflow trotz anhaltender Zukäufe. Die Emittentenkreditwürdigkeit wurde bei BBB bestätigt.
Die Agentur stellte fest, dass der bereinigte Netto-Schuldverkehrsfaktor von Constellation von 1,7x im Jahr 2023 auf 1,0x im Jahr 2025 gesunken ist und bis 2026 bei etwa 1,0x erwartet wird. Der freie operative Cashflow betrug im Jahr 2025 rund 2,5 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 und sollte im Jahr 2026 auf 2,8 Milliarden US-Dollar ansteigen. Die Anschaffungsausgaben werden für 2026 auf 2,6 Milliarden US-Dollar prognostiziert, was ungefähr dem erwarteten Cashflow entspricht, was nach Ansicht von S&P dazu führen sollte, dass der Schuldenumsatz stabil bleibt.
Constellation, ein in Toronto ansässiger Anbieter von vertikalen Marktsoftware, hat in der ersten Hälfte des Jahres 2026 vier Akquisitionen abgeschlossen, die jeweils über 100 Millionen US-Dollar betragen. Das Unternehmen deckt über 100 vertikale Märkte ab, wobei kein einziger Kunde mehr als 2% des Umsatzes beträgt. Wartung und wiederkehrende Einnahmen machen inzwischen fast 75% des konsolidierten Umsatzes aus, verglichen mit 70% vor zwei Jahren.
Die Kundenbindung liegt bei über 90 %. Die Wartungs-Umsätze werden in den nächsten zwölf bis 24 Monaten durchschnittlich um 5 % pro Jahr wachsen, da die Preise steigen und neue Ergänzungsprodukte eingeführt werden. S&P hat angegeben, dass die Rating-Einstufung in den nächsten 12 bis 24 Monaten angehoben werden könnte, wenn sich die Verschuldungsquote bei oder unter 1,5x nach Debt-finanzierten Transaktionen hält oder die EBITDA-Margen signifikant verbessern. Die Prognose könnte sich in einen stabilen Zustand zurückkehren, wenn die Verschuldungsquote aufgrund agressiverer Akquisitionen oder schwächerer operativer Leistungen über 1,5x steigt.













