Der S&P 500 sank um 0,28 % auf 7.652,71 am Dienstag, blieb aber 2,1 % unter dem Rekordhoch von 7.816,70 am 13. August, während Investoren die anstehenden wirtschaftlichen Daten und Unternehmensergebnisse gegen den Hintergrund steigender Staatsanleihenraten abwogen.
Technische Unterstützungsstufen konvergieren zwischen 7.540 und 7.620, wobei der 7.560-Mark als wichtige Unterstützungshürde gilt. Diese Zone entspricht dem täglichen S1-Pivot bei 7.620, der steigenden 50-Tage-Fecha bei 7.624, dem Höchststand vom 2. Juni sowie den Höchstständen im Juni und Juli. Eine Gann-Linien-Konvergenz weist ebenfalls auf 7.560 hin, was ihre Bedeutung unterstreicht. Der CBOE-Volatilitätsindex stieg um 5,29 % auf 15,93, was auf eine moderat erhöhte Intraday-Risikostimmung hinweist.
Wenn die Unterstützung bei 7.560 bricht, könnten die Unterstützungsmagneten bei 7.380 (100-Tage-Fecha), 7.313-7.237 (Julihoch) und 7.100 (200-Tage-Fecha) in den Fokus rücken. Im Gegenzug könnte ein nachhaltiger Aufwärtstrend über dem Rekordhoch das Ziel 8.000-8.075 erreichen.
Multi-Timeframe-Analysen bleiben gemischt: Die tägliche Chart zeigt ein neutrales Signal mit einem RSI-Wert von 53,8 und einem stochRSI-Wert von 16,5, während die Wochen- und Monatsrahmen trotz überböhter Bedingungen auf dem MonatsstochRSI bei 88,4 starke Kaufsignale zeigen.
Wichtige Katalysatoren lauern in dieser Woche. Der persönliche Konsumausgabenpreisindex, der bevorzugte Inflationsindikator der Federal Reserve, wird vor dem Marktöffnung am Mittwoch veröffentlicht. Nvidia hat am Mittwoch nach dem Börsenschluss Ergebnisse vorzulegen, wobei Cantor Fitzgerald ein Overweight-Rating mit einem Preisziel von 350 $ beibehalten hat. Die Kansas City Fed-Tagung in Jackson Hole beginnt am Donnerstag und wird am Freitag von einem Keynote-Vortrag des Fed-Vorsitzenden Warsh abgerundet. Die jüngsten FOMC-Minuten deuteten auf eine Spaltung der Offiziere hin, ob sie die Zinserhöhungen verzögern oder die restriktive Politik beibehalten sollten, um die anhaltende Inflation einzudämmen.
Marktimplizierte Wahrscheinlichkeiten deuten auf eine 35-Prozent-Chance einer Zinserhöhung im September hin, die bis Dezember auf 66 % ansteigen könnte. Der S&P 500 ist seit letzter Woche um 1,4 % zurückgegangen, bleibt aber im 6.316,91-7.816,70 umfassenden 52-Wochen-Bereich. Der 10-Jahres-Staatsanleihen-Zinssatz blieb bei 4,734 % vor dem Datensturz.
Analysten weisen auch auf potenzielle IPO-bezogene Volatilität von Anthropic im vierten Quartal als zusätzliche Risikofaktor hin.













