Die Aktien von RTX A/S stiegen um 5.8% auf 100.50 USD, nachdem das Unternehmen einen Umsatz von DKK 416 Millionen in den ersten neun Monaten 2025 meldete. Dies entspricht einem Anstieg von 8% auf konstanter Währungsbasis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die dänische Spezialistin für drahtlose Kommunikation konnte zudem eine Bruttomarge von 54.8% ausweisen, was einem Anstieg um 4.1 Prozentpunkte gegenüber 50.7% im Vorjahreszeitraum entspricht.
Das EBITDA belief sich in den ersten neun Monaten auf DKK 30.1 Millionen, ein Plus von 35% gegenüber dem Vorjahr, während das EBIT DKK 9 Millionen erreichte. Die liquiden Mittel beliefen sich Ende Quartal auf DKK 135 Millionen und lagen damit über dem Zielkorridor von DKK 80 Millionen bis DKK 100 Millionen. Die Entwicklungsausgaben verdoppelten sich nahezu auf DKK 72 Millionen gegenüber DKK 31 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Das Unternehmen hob seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 an und erhöhte die EBITDA-Schätzung auf DKK 50 Millionen bis DKK 75 Millionen (bisher DKK 35 Millionen bis DKK 50 Millionen). Die EBIT-Prognose wurde auf DKK 20 Millionen bis DKK 45 Millionen (bisher DKK 0 bis DKK 30 Millionen) angehoben. Für das vierte Quartal wird ein Umsatz von DKK 170 Millionen bis DKK 200 Millionen erwartet, verglichen mit DKK 141 Millionen im gleichen Quartal 2024.
Im Segmentwachstum verzeichnete die Gesundheitstechnik einen Umsatzsprung von 51% im Jahresvergleich, während der Proaudio-Bereich um 42% zulegte. Das Enterprise-Segment wuchs zwar nur im einstelligen Bereich, umfasst jedoch ein schnell wachsendes Retail-Geschäft mit Push-to-Talk-Headsets. CEO Henrik Mørck Mogensen betonte die positiven Markttrends in den Segmenten Gesundheitstechnik, Proaudio und Retail und sprach von einer starken Marktnachfrage.
Die Lieferengpässe bei integrierten Schaltkreisen, Speicherchips und Leiterplatten werden laut Management voraussichtlich mindestens bis 2027 anhalten. Das Unternehmen plant die Lancierung eines USB-Zugangspunkts für die Gesundheitstechnik im Jahr 2026, wobei die geplanten Investitionen eine Amortisation innerhalb von zwei bis drei Jahren erwarten lassen.
Der Verwaltungsrat verlängerte das Aktienrückkaufprogramm um DKK 20 Millionen auf insgesamt DKK 40 Millionen. CFO Mille Tram Lux hob die Plattformstrategie des Unternehmens hervor und betonte, dass eine einheitliche Plattform mit modularen Erweiterungen Kosten senken kann, ohne dabei Individualisierung und Sicherheit zu beeinträchtigen.













