Rollins Inc. (ROL) sank auf ein 52-Wochen-Tief von 34,34 US-Dollar und verzeichnete einen Rückgang von 37,81% in den letzten zwölf Monaten. Das Unternehmen, das einen Wert von rund 16,5 Milliarden US-Dollar hat, wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 31,3 gehandelt und bietet eine Dividendenrendite von 2,07%, nachdem es Dividendenzahlungen die letzten 56 Jahre in Folge aufrechterhalten hat.
Für das zweite Quartal 2026 meldete Rollins einen Gewinn von 0,32 US-Dollar je Aktie bei Umsätzen von 1,08 Milliarden US-Dollar, was leicht unterhalb der Wall Street-Prognosen liegt. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus einer schwächeren als erwarteten Performance im Segment für den Schädlingsbekämpfungsdienst in Privatwohnungen, was die Firma veranlasste, ihre Prognose für das organische Jahreswachstum zu senken. Die Dienstleistungen im Bereich der kommerziellen Schädlingsbekämpfung und der Termitenbekämpfung erzielten dagegen weiterhin solide Ergebnisse und konnten die Schwäche im Privatwohnungssektor teilweise ausgleichen.
Die Reaktionen der Analysten waren unterschiedlich. Piper Sandler senkte sein Kursziel auf 46 US-Dollar, blieb jedoch bei der Bewertung "Übergewichtet". Wells Fargo änderte die Einschätzung der Aktie von "Gleichgewichtet" auf "Untergewichtet", was auf das schwache Wohnungsbaugeschäft und die ungünstigen Wettertrends in den letzten drei Quartalen zurückzuführen ist. JPMorgan senkte ebenfalls seine Einschätzung von "Übergewichtet" auf "Neutral", und begründete dies mit kurzfristigen Herausforderungen, der volatilen Branchenentwicklung und der schwierigen Balance zwischen Investitionen und Margenabwehr.
Das Management gab an, dass sich die operativen Trends Ende Juni und Anfang Juli verbessert hätten, betonte jedoch einen vorsichtigen kurzfristigen Ausblick. Die Analyse von InvestingPro erachtete die Aktien bei den aktuellen Kursniveaus als unterbewertet und fügte Rollins auf die Liste der „Meist unterbewerteten Aktien“ hinzu.












