Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat am Dienstag mitgeteilt, dass es die Preisverhandlungen mit der pankanadischen Arzneimittelallianz (pCPA) für seine Brustkrebs-Therapie Perjeta (Pertuzumab) abgeschlossen hat.
Das Abkommen soll den Zugang zu dem Arzneimittel erweitern, das in Kombination mit Trastuzumab und Chemotherapie eingesetzt wird, für Patienten in Kanada. Der Deal folgt einer positiven Empfehlung der kanadischen Arzneimittelbehörde (CDA-AMC) im Oktober 2025 und der Bemühungen von Patientengruppen um umfassendere Kostendeckung.
Roche Canada hat angekündigt, mit den Provinzen und Territorien zusammenzuarbeiten, um die Kostendeckungsbedingungen schnell zu klären, um damit qualifizierte Patienten so schnell wie möglich Zugang zur Therapie zu ermöglichen. Die Firma betonte die Dringlichkeit, die Behandlung verfügbar zu machen, da das zugrunde liegende Krebsleiden sehr aggressiv ist.
Perjeta ist für den HER2-positiven Brustkrebs indiziert, der in Kanada 10 bis 20 % aller Brustkrebsfälle ausmacht. Diese Unterstufe ist mit einer schnellen Krankheitsprogression und einem hohen Rückfallrisiko verbunden, weshalb eine frühzeitige Intervention entscheidend ist, um die Rückfallraten zu senken.
Die pCPA, die auf behalf der Provinzen und Territorien Kanadas die Arzneimittelpreise verhandelt, hat die finanziellen Bedingungen des Abkommens nicht offengelegt. Das Abkommen ist Teil breiterer Bemühungen, die kanadischen Kostendeckungspolitiken mit dem klinischen Bedarf und der Patientenlobby in Einklang zu bringen.



