Ringmetall SE verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine Steigerung des EBITDA um 9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 13,3 Millionen Euro, da der Umsatz um mehr als 4% auf über 100 Millionen Euro gestiegen ist. Das Segment „Liner“ führte die Wachstumszahlen mit einer Umsatzsteigerung von 15,3 % und einem Anstieg des EBITDA um 22,5 % an, während das Segment „Schliesssysteme“ einen Umsatzverlust von 4 % sowie einen Produktionsrückgang von 3,3 % verzeichnete.
Der Bruttogewinn für das genannte Perioden stieg um 5,7 % auf 55 Millionen Euro. Dadurch stieg die EBITDA-Marge auf 13,1 %. Die Ergebnisse des Liner-Segments compensated die schwächeren Ergebnisse bei Schliesssystemen, die immer noch eine hohe EBITDA-Marge von 17,2 % aufwiesen, nur 1,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Durch die Akquisitionen erzählte der Konzern im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 3,6 Millionen Euro, darunter die Makplast und New England Plastics, während die Zinserträge um über 350.000 Euro stiegen, weil Cash aus der Makplast-Transaktion gehalten wurde.
Christoph Petri, CEO von Ringmetall, beschrieb das Unternehmen als Hybrid zwischen einem fokussiertem Anbieter von Industrieverpackungen und einem aktiven Akquirer. Er nannte eine durchschnittliche Umsatzwachstumsrate von fast 11 % und ein EBITDA-Wachstum von über 15 % im Rahmen seiner Buy-and-Build-Strategie. Trotz der geopolitischen Herausforderungen erfüllte Ringmetall seine budgetären und prognostischen Ziele. Petri wies auch auf strukturelle Veränderungen in der chemischen Industrie hin und stellte fest, dass Produktionsmengen, die nach Asien verlagert wurden, sich wahrscheinlich nicht mehr zurückkehren werden.
Die vollständige Prognose für das Jahr 2026 bleibt unverändert. Es wird ein Umsatz von 195 Millionen bis 210 Millionen Euro und ein EBITDA von 23 Millionen bis 28 Millionen Euro erwartet. Bei dem Segment der Schliesssysteme ist keine organische Wachstumsinzidenz für das zweite Quartal zu erwarten, die Produktionsmengen bleiben stabil. Das Unternehmen stellte zudem operative Neuigkeiten vor, darunter die Verlagerung der Produktion von FIB Beer Systems aus den Niederlanden nach Ahaus in Deutschland, die voraussichtlich im dritten oder frühen vierten Quartal abgeschlossen wird, sowie der geplante Abschluss einer Übernahme in Südafrika.
Die Aktie stieg im Live-Handel um 2,13 % auf 2,88 Euro, womit sich das vorbörslich 4,44 % gestiegene Kurs von 2,70 Euro fortsetzte. Die Aktie bewegte sich in den letzten 52 Wochen zwischen 2,60 und 3,20 Euro, liegt aktuell etwa 8,8 % über ihrem Tief und 10 % unter ihrem Allerhohen.












