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Märkte/AktienArticle

Retail-Margin-Obergrenzen: Amazon führt die Entwicklung an, während Home Depot und O'Reilly ihre Spitzenzeit erreichen

Die operative Marge von Amazon expandierte auf 11,2 Prozent, während sich die Wettbewerber TJX und Ross Stores noch 2 bis 3 Prozentpunkte an Ausweitungsspielraum lässt. Home Depot und O’Reilly Automotive sehen Verkleinerungen der Margen auf neue Normwerte.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 30 Aug 2026 · 15:48 · 2 Min. Lesezeit
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Retail-Margin-Obergrenzen: Amazon führt die Entwicklung an, während Home Depot und O'Reilly ihre Spitzenzeit erreichen

Die operativen Marge von Amazon.com stieg im letzten Geschäftsjahr auf 11,2% gegenüber 5,3% vor fünf Jahren, wie eine Überprüfung der Margenentwicklung bei den wichtigsten US-Händlern ergab. Die Bruttomarge des Unternehmens wuchs in demselben Zeitraum von 42,0% auf 50,3%, wobei die Gewinne bei der operativen Marge im vergangenen Jahr um 0,4 Prozentpunkte gegenüber 4,4 Punkten im Vorjahr zugenommen haben. Die Analysten schätzen die operative Margenkörper von Amazon auf ungefähr 13-15%, was zusätzliche 2-4 Prozentpunkte Potenzial für eine Ausweitung von den aktuellen Ebenen impliziert.

Die Discounter TJX Companies und Ross Stores bieten weiterhin Raum für eine Verbesserung der Margen. Die Bruttomarge von TJX stieg von 28,5% auf 31,0%, während die operative Marge von 9,8% auf 11,9% stieg. Ross Stores meldete eine Bruttomarge von 32,6% und eine operative Marge von 11,9%. Benchmarks der Branche für Discountmodelle lassen eine historische Obergrenze von etwa 14% schliessen, was beiden Ketten etwa 2 bis 3 Prozentpunkte für zusätzliche operative Margenteuerung bietet.

Zum Vergleich haben einige Händler bereits den Spitzenpunkt ihrer Profitabilität erreicht oder überschritten. O’Reilly Automotive und AutoZone, beide im Bereich der Autoparts tätig, bemerkten ein Abbau der Betriebsmargen auf 19,3 % und 19,1 % jeweils, trotz Bruttomargen von 51,6 % und 52,6 %. Analysten nennen steigende Verkauf-, General- und Verwaltungsausgaben, Personalkosten und Lieferkettendruck als wesentliche Einschränkungen. Ähnlich wie Home Depot und Lowe’s erreichten beide einen Spitzenwert im Finanzjahr 2022/2023; seitdem stabilisieren sich die Betriebsmargen auf 12,3 % und 11,0 %, was von früher 15,2 % und 14,0 % deutlich unter liegt. Für beide Unternehmen ist das neue Normalerwartungswert zwischen 11 % und 13 % und entspricht einer dauerhaften Reduzierung von 2 bis 3 Prozentpunkten gegenüber den früheren Hochs.

Costcos Geschäftsmodell bleibt streng gesteuert, wobei die Brutto-Margen bei 12,8% und die Betriebsergebnisse bei 3,8% liegen – beide überwiegend seit fünf Jahren unverändert. Die Geschäftsführung hat ein Oberlimit von 4 bis 4,5% für die Betriebsergebnisse angegeben, das durch Anpassungen der Mitgliedschaftsgebühren und nicht durch Margenausweitung gewährleistet wird. Die Betriebsergebnisse von Kroger betragen derzeit 3,2% mit einem geschätzten Oberlimit von knapp 4%, was einen begrenzten Aufwärtstrend zeigt. Die Betriebsergebnisse von Ulta Beauty sind auf 12,4% gesunken, darunter das vorherige Schätzung von 15%, was darauf schliessen lässt, dass das Unternehmen seiner Spitzenphase der Profitabilität entgegengingen ist.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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