Powerus hat in der Region des Golf-Kooperationsrates die Produktion seiner Intercepters für das System zur Abwehr unbemanzter Luftfahrzeuge Guardian erfolgreich aufgenommen. Durch diese langjährige Partnerschaft kann Powerus die Kontrolle über das Design, die Entwicklung und die technischen Standards behalten und dabei die Produktionskapazitäten eines regionalen Partners nutzen. Alle Aktivitäten erfolgen im Einklang mit den US‑Exportkontrollgesetzen und ‑ermächtigungen.
Die Initiative zielt auf einen schnellen Einsatz von Interceptors gegen Einweg-Angriffsdrohnen und kostengünstige Luftangriffe. Die lokale Produktion soll die Lieferzeiten im Vergleich zum Versand von fertig gestellten Systemen aus den Vereinigten Staaten verkürzen und auf die sich ändernden geografischen Sicherheitsanforderungen reagieren.
Powerus, das an der NASDAQ unter dem Börsensymbol PUSA notiert ist, bestätigte die Betriebsaufnahme in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Das Unternehmen schreitet auch bei einem geplanten Zusammenschluss mit der Aureus Greenway Holdings Inc. (AGH) voran, die ihren NASDAQ-Symbol auf PUSA geändert hat, um auf die Verschmelzung vorzubereiten. Die Registrierungserklärung des geschäftlichen Zusammenschlusses trat am 12. August 2026 in Kraft. Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2026 geplant und hängt nur von den üblichen Abschlussbedingungen und den regulatorischen Genehmigungen ab. Nach Abschluss wird AGH den Namen Powerus Corporation tragen.
Brett Velicovich, Mitbegründer und Präsident von Powerus, unterstrich die Dringlichkeit lokaler Produktion und erklärte, dass Bedrohungen schneller entwickeln als logistische Vorgänge. "Wenn wir nahe unseren Verbündeten produzieren, erhalten sie Interceptor-Systeme im Tempo, in dem sich die Bedrohung tatsächlich bewegt, nicht jedoch im Tempo, das die Logistik zulässt," sagte er.












