Die Aktien von PG&E gaben am Freitag nachmittags um 8,1 % auf 16,50 USD nach, nachdem die Gesetzgeber in Kalifornien den Vorschlag von Gouverneur Gavin Newsom zurückgewiesen hatten, den Rechtsschutz für Versicherer, die Stromversorgungsunternehmen wegen Schäden durch Waldbrände verklagen, einzuschränken.
Das legislative Rückschritt, das nach dem Zusammenbruch der geschlossenen Verhandlungen in Sacramento am 27. August последоваhrte, bedroht direkt das Kapitalinvestitionsplan von PG&E bis 2030. Das Unternehmen hatte seine langfristigen Finanzierungszusagen zuvor an eine günstige Entscheidung zur Reform der Haftung für Waldbrandrisiken geknüpft.
Der breitere Versorgungssektor kam ebenfalls unter Druck, so schloss Edison International 4,76% niedriger mit 70,17 USD. Der S&P 500 fiel um 0,3%, der Dow leicht um 0,1%, und der Nasdaq verlor 0,5%. Dies spiegelt einen gemischten Tag für die wichtigen US-Aktienindizes wider.
Analysten hatten bereits vor dem Rechtsentscheid eine wachsende Vorsicht signalisiert. Am 25. August bekräftigte Baird seine Kaufempfehlung für PG&E und nannte die Fortschritte bei der Wildbrand-Gesetzgebung als wesentlichen Unterstützer für die Bewertung der Aktie. Morgan Stanley hat jedoch sein Zielpreis von 23 auf 22 US-Dollar für die kommende Woche gesenkt, was auf wachsende Befürchtungen über regulatorische Risiken hindeutet.
Die positionalierung am Optionsmarkt verstärkte das bärische Klima, mit einer stark erhöhten Volumina an Put-Optionen. Der Zusammenbruch der Bill erodierte einen kurzfristigen Katalysator, der die Finanzlage des Unternehmens unterstützte. Investoren müssen nun die finanzielle und operative Aussicht von PG&E unter dem Einfluss der anhaltenden Brandgefahr in Kalifornien neu bewerten.













