Pandora hebt 2026-Prognose aufgrund von Zollrückerstattung und kräftigem Q2-Wachstum an
Dänischer Juwelier erhöht Jahresgewinnprognose nach stärker als erwartetem zweiten Quartal und Beilegung der U.S.-Zollkontroverse.

Pandora A/S hat am Mittwoch seine 2026er Finanzprognose angehoben, da das Unternehmen ein stärker als erwartetes zweites Quartal und die Beilegung einer langjährigen U.S.-Zollkontroverse vermelden konnte, die zu einer Rückerstattung von Zöllen führen wird.
Der dänische Juwelier, bekannt für seine Charme-Armbänder und seine preiswerten Luxus-Juwelen, erwartet nun, dass der Jahresgewinn vor Steuern das vorherige Ziel für 2026 übersteigen wird, obwohl er keine spezifischen Zahlen nannte. Das Unternehmen meldete einen 12-prozentigen Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr in der zweiten Quartal mit 7,2 Milliarden dänischen Kronen (1,05 Milliarden US-Dollar), getrieben von robustem Nachfrage in Nordamerika und Europa.
Pandora gab an, dass die verbesserte Prognose auf eine Kombination aus organischem Wachstum und der Beilegung der Zollkontroverse zurückzuführen ist, die seit 2020 auf die Margen drückte. Die U.S.-Zoll- und Grenzschutzbehörde hatte zusätzliche Zölle auf die Importe von Pandora-Juwelen erhoben, aber der Streit wurde im Q2 beigelegt, wodurch das Unternehmen eine Teilerstattung der Zölle erhalten konnte. Die Rückerstattung soll den Cash-Flow stärken und weitere Expansionspläne unterstützen.
Der Vorstandsvorsitzende Alexander Lacik sagte, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg sei, seine langfristigen Ziele zu erreichen, einschließlich der Rückkehr auf die Vorkrisenverkäufe und der weiteren Investitionen in digitale Kanäle. Pandora bestätigte auch seine Verpflichtung zu Aktionärsrenditen, mit einem Dividenden-Auszahlungsverhältnis von mindestens 50% des Jahresgewinns.
Die Aktien von Pandora stiegen um 3,5% in der Kopenhagener Börse nach der Bekanntgabe, übertrafen damit den breiteren europäischen Konsumgütersektor. Die Analysten der Danske Bank hoben hervor, dass die Zollrückerstattung und die starke Q2-Performance positive Signale waren, wiesen jedoch darauf hin, dass sich makroökonomische Hürden, einschließlich der Inflation und potenzieller Konsumverlangsamungen, als Risiken für zukünftiges Wachstum erweisen könnten.
Das Unternehmen behielt seine Fokussierung auf Kostenreduzierung und operative Effizienz bei, wobei Lacik betonte, dass die Zollbeilegung ein wichtiger Meilenstein in der Stabilisierung seiner nordamerikanischen Operationen war.
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