Ölpreise stiegen am Dienstag an, nachdem der Brent-Krude um mehr als 91 Dollar pro Barrel kletterte, als die Hoffnungen auf eine nachhaltige diplomatische Lösung des Konflikts zwischen den USA und Iran schwanden und neue Bedenken über mögliche Energieversorgungsunterbrechungen im Nahen Osten aufkamen.
Gleichzeitig wiesen wirtschaftliche Daten aus dem Vereinigten Königreich auf eine Abschwächung des Inlandslabormarktes hin. Die regelmäßige private-Sektoren-Lohnwachstumsrate, ein eng beobachteter Indikator für die Zentralbank von England, sank auf 2,8% von 2,9% im vorherigen Lesen. Im Gegensatz dazu blieb das Gesamtlohngewinnwachstum in der öffentlichen Sektors hoch, wurde hauptsächlich durch die zeitliche Abstimmung der jüngsten Lohnvereinbarungen der National Health Service getrieben.
Weitere Zahlen aus den PAYE-Lohnzahlungsdaten deuteten auf eine weitere Kontraktion der Beschäftigung hin, mit einem Rückgang der Lohnzahlungen um 13.000. Ökonomen und Zentralbankmitarbeiter beobachten weiterhin die Lohnindikatoren auf Hinweise auf abnehmende Lohndrücke, während Haushalte die anhaltenden Herausforderungen des Lebenshaltungskostenanstiegs bewältigen.
Die globalen Märkte blicken auch auf ein reiches Datenkalender, einschließlich der britischen privaten Miet- und Hauspreise im August, des deutschen ZEW-Wirtschaftsklimaindex und der US-Hausbaustartzahlen für Juli.


