Nexalin-Technologie verfehlt mit Q2-Ergebnissen Erwartungen
Die Medizintechnikfirma Nexalin Technology hat ihre zweiten Quartalszahlen unter den Erwartungen der Analysten abgegeben, sowohl in Bezug auf Gewinn als auch auf Umsatz.

Nexalin Technology Inc. hat am Mittwoch die Quartalszahlen für das zweite Quartal vorgelegt, die sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz hinter den Schätzungen der Wall-Street-Analysten zurückblieben. Damit setzt das Unternehmen seine Serie enttäuschender Geschäftszahlen fort.
Das Unternehmen, das nicht-invasive Medizintechnikgeräte für neurologische und Schmerztherapie-Anwendungen entwickelt, verbuchte im Quartal einen Nettoverlust von 1,2 Millionen US-Dollar bzw. 10 Cent pro Aktie für den Zeitraum bis zum 30. Juni. Analysten, die von Refinitiv befragt wurden, hatten im Schnitt einen Verlust von 5 Cent pro Aktie erwartet.
Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 12 % auf 2,8 Millionen US-Dollar und lag damit unter der Konsensschätzung von 3,1 Millionen US-Dollar. Der Rückgang wird auf eine langsamer als erwartet verlaufende Markteinführung der Geräte in den wichtigsten Absatzmärkten sowie anhaltende Lieferkettenprobleme zurückgeführt, die Produktion und Vertrieb beeinträchtigen.
Die Bruttomarge schrumpfte auf 45 % (Vorjahr: 52 %), was auf höhere Materialkosten und eine geringere operative Effizienz zurückzuführen ist. Die Betriebskosten stiegen um 8 % auf 2,1 Millionen US-Dollar, getrieben vor allem durch erhöhte Ausgaben für Forschung und Entwicklung, mit denen die Produktentwicklung und Zulassungsverfahren beschleunigt werden sollen.
Zum Quartalsende verfügte Nexalin über liquide Mittel in Höhe von 5,7 Millionen US-Dollar – gegenüber 7,2 Millionen US-Dollar zu Jahresbeginn. Das Unternehmen gab keine aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr ab und verwies dabei auf die anhaltende makroökonomische Unsicherheit und schwankende Marktbedingungen.
Die Aktie von Nexalin gab nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel um 5 % nach und setzte damit die Verluste der Vortagssitzung fort. Laut FactSet-Daten hat die Aktie damit im Dreimonatsvergleich um 18 % schlechter abgeschnitten als der breitere Gesundheitssektor.
Die Unternehmensführung betonte zwar Fortschritte bei klinischen Studien für die nächste Gerätegeneration, räumte jedoch ein, dass die Markteinführungspläne noch von regulatorischen Prüfungen und einer Erholung der Nachfrage abhängen.
Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.
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