Madison Square Garden Sports hat die Quartalszahlen für das Geschäftsjahr 2026 übertroffen, unterstützt durch den erfolgreichen Vortritt der New Yorker Knicks in den NBA-Finals.
Der Konzern, der die Knicks und die New Yorker Rangers betreibt, vermeldete angepasste Gewinne pro Aktie von 1,25 US-Dollar, der Erwartung von 1,10 US-Dollar weit überlegen. Das Umsatzwachstum im Quartal betrug 12 % im Vergleich zum Vorjahr und belief sich auf 540 Millionen US-Dollar, getrieben durch höhere Eintrittskartenverkäufe, Rundfunkgebühren und Sponsoringeinnahmen, die mit dem Knicks' Playoff-Erfolg in Verbindung stehen.
MSG Sports führte die Übererfüllung der Erwartungen auf die starke Nachfrage nach Knicks-Playoff-Spielen zurück, die die Besucherzahlen und die Einnahmen aus Premium-Sitzplätzen steigerten. Der Vortritt der Knicks in die NBA-Finals erbrachte laut Analysten einen geschätzten Zuwachs von 45 Millionen US-Dollar an Einnahmen für den Medienkonzern.
Analysten hoben hervor, dass der Erfolg der Knicks zwar einen kurzfristigen Aufschwung bedeutet, dass die langfristige Wertsteigerung jedoch von einer nachhaltigen Leistung und den Verhandlungen über Medienrechte abhängt. MSG Sports hat Verträge mit MSG Network und regionalen Sportnetzwerken, die 2027 auslaufen.
Die Ergebnisse des Konzerns spiegelten auch die stetigen Beiträge der New Yorker Rangers wider, obwohl die Wachstumsraten im Eishockeysport hinter denen des Basketballrückstands zurückblieben. Die Betriebskosten stiegen um 8 % aufgrund höherer Spielergehälter und Produktionskosten für die erweiterte Übertragung von Rundfunkberichten.
Die Aktien von MSG Sports stiegen nach der Veröffentlichung der Ergebnisse um 3 % im Nachhandel, bei einem Kurs von 72,50 US-Dollar, im Vergleich zu einem Schlusskurs von 70,25 US-Dollar am Vortag.
Der Konzern gab keine formelle Auskunft für das Geschäftsjahr 2027 ab, da Medienrechte und Unsicherheiten hinsichtlich Spielerverträge noch nicht geklärt seien.


