Morgan Stanley hat seine Prognosen für den chinesischen Immobilienmarkt am Donnerstag gesenkt, da die Preissenkungen im Wohnungssegment tiefer als erwartet ausfallen.
Die Investmentbank hat ihre Wachstumsprognose für die chinesischen Immobilienverkäufe im Jahr 2025 von 10% auf 5% gesenkt, während sie ihre Preisprognose auf einen Rückgang von 3% von einem vorherigen Rückgang von 1% reduziert hat. Die Revision spiegelt die beschleunigte Schwäche im Sektor wider, der sich mit einer Überzufuhr, regulatorischen Einschränkungen und schwachem Kaufwille von Käufern in einer anhaltenden wirtschaftlichen Abschwung auseinandersetzt.
Die Analysten von Morgan Stanley haben darauf hingewiesen, dass die jüngsten Daten auf eine anhaltende Druckausübung auf die Preise, insbesondere in den Städten der ersten und zweiten Stufe, hindeuten. Die Bank hat auch die Auswirkungen der Maßnahmen zur Stabilisierung des Marktes hervorgehoben, einschließlich Anpassungen der Hypothekenzinsen und eingeschränkter Kaufbeschränkungen, die bislang erfolglos waren, um die Downturn umzukehren.
Die Abwärtsschätzung folgt einer Reihe ähnlicher Anpassungen durch andere Finanzinstitute, die die wachsenden Bedenken über die Rolle des Sektors bei den breiteren wirtschaftlichen Herausforderungen Chinas unterstreichen. Der Immobilienmarkt, der etwa ein Viertel des chinesischen BIP ausmacht, bleibt ein kritischer Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit des Landes.
Die Prognose von Morgan Stanley hat nicht spezifiziert, ob die überarbeiteten Prognosen auf bestimmte Entwickler oder den breiteren Sektor angewendet werden, aber betonte die systemischen Risiken, die durch eine anhaltende Schwäche der Wohnungspreise und der Transaktionsvolumina entstehen.


