Morgan Stanley hat seine Beteiligung bei Central Asia Metals unter die 5-Prozent-Schwelle gesenkt, wie eine Offenlegung bei der britischen Finanzaufsichtsbehörde U.K. Financial Conduct Authority zeigt.
Die Beteiligung der Investmentbank an dem in London gelisteten Kupferproduzenten sank auf 4,99% zum Zeitpunkt der jüngsten Offenlegung und lag damit unter dem vorherigen Niveau, das die regulatorische Berichtspflicht auslöste. Die Reduzierung entspricht den Standardpraktiken der Portfolioverwaltung und deutet nicht auf eine strategische Änderung der Bankinvestitionen im Bergbaubereich hin.
Central Asia Metals, das in Kasachstan und Tadschikistan Kupferanlagen betreibt, hat sich auf das Geschäft nicht geäußert. Die Aktien des Unternehmens, die an der Londoner Börse Alternative Investment Market gelistet sind, notierten nach der Offenlegung 0,4% tiefer bei 105 Pence.
Regulatorische Offenlegungspflichten in Großbritannien erfordern von Investoren, jede Beteiligung zu offenlegen, die die 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 30%, 50% oder 75%-Schwelle erreicht oder überschreitet. Die Anpassung von Morgan Stanley spiegelt eine routinemäßige Einhaltung dieser Offenlegungspflichten wider und nicht einen wesentlichen Wechsel in seiner Investitionsansicht.



