Morgan Stanley rechnet mit weiterhin konstanten Zinssätzen bis 2024
Die US-Inflationsschwäche unterstützt eine verlängerte Zinspausen, laut neuester Einschätzung des Instituts.

Morgan Stanley hat prognostiziert, dass die Federal Reserve ihre Leitzinssätze bis zum Ende des Jahres 2024 auf den aktuellen Niveaus halten wird. Dies begründet sie mit nachhaltigen Entzündungstrends im US-Wirtschaftsraum.
In einem Forschungsbericht werden die Auswirkungen der jüngsten Daten auf die Preisentwicklung analysiert. So zeigt sich eine allmähliche Entspannung der Preisdrücke in den Verbraucher- und Produktionssegmenten. Die Kerninflation, die die volatilen Lebensmittel- und Energiekomponenten ausschließt, ist in den letzten Monaten nach unten tendiert. Dies bestätigt die Erwartung, dass der Fed aggressive Zinsanhebungszyklus möglicherweise abgeschlossen ist.
Analysten von Morgan Stanley haben darauf hingewiesen, dass die Wirtschaftsleistung zwar weiterhin resilient ist, die Entspannung der Inflation jedoch die Dringlichkeit weiterer Zinserhöhungen reduziert. Die Zinssätze wurden durch die Fed seit März 2022 um 525 Basispunkte erhöht, was den Federal-Funds-Satz auf ein Zielband von 5,25% bis 5,50% gebracht hat – das höchste Niveau in 22 Jahren.
Morgan Stanleys Einschätzung steht im Gegensatz zu einigen Marktannahmen, die eine mögliche Zinssenkung vor dem Jahresende erwarten. Das Institut betonte jedoch, dass jede Politikänderung von den zukünftigen Daten abhängen würde. Fed-Offizielle haben wiederholt betont, dass sie auf eine Datenabhängigkeit setzen, wobei Vorsitzender Jerome Powell kürzlich erklärte, dass die Politiker bereit seien, restriktive Zinsen so lange aufrechtzuerhalten, bis sie die Preisstabilität erreicht haben.
Investoren werden die zukünftigen Inflationsberichte, einschließlich des Verbraucherpreisindex (CPI) und des persönlichen Verbrauchsausgaben-Preisindex (PCE), genau im Auge behalten, um weitere Signale über die Richtung der Geldpolitik zu erhalten. Die nächste Sitzung der Federal Open Market Committee (FOMC) ist für den 17. bis 18. September geplant, bei der keine Politikänderungen erwartet werden.
Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.
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