Die grössten Banken von Wall Street, JPMorgan und Citibank, nutzen Blockchain schon lange für institutionelle grenzüberschreitende Zahlungen und verwalten jährlich Trillionen Dollar über private Netze. Ihre tokenisierten Systeme bleiben allerdings auf erlaubten Kreisen beschränkt und schliessen Privatkunden aus. Diese Spaltung wird nun von Monument Bank getestet, einem britischen „Challenger“ mit einem Bilanzwert von 2,4 Milliarden Dollar, der auf seiner Plattform „Midnight“ bis zu 250 Millionen Pfund (335 Millionen Dollar) an Retail-Einlagen tokenisieren will. Der Schritt soll den Unterschied zwischen der institutionellen Effizienz und der Konsumentenzugänglichkeit schliessen und dabei durch Zero-Knowledge-Proofs die Privatsphäre schützen und regulatorische Anforderungen erfüllen. Im Gegensatz zu Stablecoins, die oft keine Einlagensicherheit oder zinsbringende Funktionen bieten, werden die tokenisierten Einlagen von Monument vollständig von der Bank unterstützt, zinsberechtigt und in britischen Pfund einlösbar sein – ohne dass die Kaufkraftanpassungsmechanismus für Konsumenten direkt mit Kryptowährungen in Verbindung steht. Das Projekt hat zum Ziel, tokenisierte Darlehen, Private-Equity-Investitionen und strukturierte Produkte über eine herkömmliche Bank-Software anzubieten, die über das „Financial Services Compensation Scheme“ geschützt ist. Sollte dies erfolgreich sein, könnte Monument seine Infrastruktur an andere Banken lizenzieren. Die grössere Herausforderung besteht jedoch darin, diese Vorteile für Verbraucher zu bieten, ohne die Privatsphäre, Compliance und Vertrauen zu beeinträchtigen, die traditionelle Bank-Einlagen charakterisieren. Kritiker bemerken, dass Banken zwar Einlagen tokenisieren können, die wirkliche Hürde dabei besteht jedoch darin, sie für Privatkunden praktisch zu machen – vor allem in Szenarien, in denen Mittel ausserhalb von Krypto-native Systemen abgerechnet werden müssen, z. B. zur Deckung von Marginaufrufen vor Marktöffnung. Der Unterschied zwischen der institutionellen Adoption und der Tokenisierung für Privatkunden besteht immer noch, denn die veraltete Infrastruktur und die fragmentierte Liquidität begrenzen die breite Verbreitung. Der Ansatz von Monument könnte allerdings neu definieren, wie Banken Blockchain integrieren, ohne ihre Basis von Kunden zu entfremden.
Monument Banks Vorstoss bei der Tokenisierung im Retail Bereich stellt Wall Streets institutionelle Fokus in Frage
Eine britische Herausforderbank möchte 250 Millionen britische Pfund an KleinanlegerEinlagen tokenisieren und zinsbringende Konten über eine auf der Blockchain basierende Plattform anbieten, ohne sich Crypto-Kreditrisiken auszusetzen.
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David Chen · Commodities Desk · 19 Sept 2026 · 12:29 · 1 Min. Lesezeit
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
David Chen
Commodities Desk
David reports on energy, metals and agricultural markets, tracking how supply signals and safe-haven demand move prices across the commodities complex.
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