Die Aktie von Merck & Co sank am Donnerstag vor Börsenschluss um 1,1 % nach der Bekanntgabe positiver Faz-3-Ergebnisse für ihren personalisierten mRNA-Krebsvaccin intismeran autogene, in Kombination mit Mercks Immuntherapie Keytruda.
Die Studie Phase 3 INTerpath-001, die über 1.100 Patienten mit Melanom mit hohem Risiko umfasste, hat sowohl den primären als auch wichtige sekundäre Endpunkte erfüllt, darunter das recidivfreie Überleben und das metastasenfreie Überleben. Dies ist der erste positive Ausgang einer Versuchsstudie in einem späten Stadium für eine mRNA-basierte Krebstherapie und unterstreicht das Potenzial der experimentellen Behandlung.
Die Aktie hatte sich in der vorherigen Sitzung auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 153,50 US-Dollar gestürmt, was zu Gewinnbeteiligungen geführt hatte, die zum Donnerstagabend-Rückgang beigetragen haben. Ein prominenter Bewertungsmodell schätzte Merck-Aktie als rund 27 % überbewertet im Verhältnis zu ihrem inneren Wert zum Schluss am Mittwoch, was den Verkaufsdruck noch verstärkte.
Die Aktivitäten von Insidern im vergangenen Jahr waren netto negativ, es wurden keine Bestände aufgezeichnet, was die Investorenbegeisterung trotz des klinischen Durchbruchs weiter in die Tiefe zog. Die Analysten sind immer noch gespalten: Morgan Stanley hat Merck von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hochgestuft, während Citi Fragezeichen hinter die Effektivitätsdaten stellt.
Der breitere Markt zeigte nur geringfügige Richtung, wobei der S&P 500, der Dow Jones und der Nasdaq in den Vorstromgeschäften jeweils leicht gesunken waren.












