Lockheed Martin testet Drohnenerkennung über 5G-Netzwerke
Der Rüstungskonzern demonstriert die Echtzeit-Drohnenerkennung mithilfe von 5G-fähigem Radar und KI-Integration. Das System soll die Luftraumsicherheit für kritische Infrastrukturen erhöhen.

Lockheed Martin hat nach eigenen Angaben vom Mittwoch eine Demonstration eines Drohnenerkennungssystems durchgeführt, das 5G-Netzwerke nutzt. Das System integriert 5G-fähiges Radar mit künstlicher Intelligenz, um unbemannte Luftfahrzeuge in Echtzeit zu identifizieren und zu verfolgen.
Der Rüstungskonzern testete die Technologie in seiner Anlage in Orlando, Florida, und hob dabei ihr Potenzial zur Sicherung des Luftraums um kritische Infrastrukturen wie Flughäfen, Militärbasen und Kraftwerke hervor. Die Demonstration zeigte die Fähigkeit des Systems, Drohnen auf grosse Entfernungen zu erkennen und gleichzeitig Fehlalarme durch KI-gestützte Analysen zu reduzieren.
Konkrete Leistungskennzahlen wurden zwar nicht genannt, jedoch betonte Lockheed Martin die Skalierbarkeit des Systems und dessen Kompatibilität mit der bestehenden 5G-Infrastruktur. Die Technologie ist so konzipiert, dass sie herkömmliche Radar- und elektronische Kampfführungssysteme ergänzt und eine zusätzliche Verteidigungsebene gegen unbefugte Drohnenaktivitäten bietet.
Das Unternehmen machte keine Angaben zu Zeitplänen für die Kommerzialisierung oder zu potenziellen Partnerschaften für den Einsatz. Die Vorführung reiht sich ein in breitere Bemühungen der Branche, den wachsenden Bedenken hinsichtlich sicherheitsrelevanter Risiken durch Drohnen zu begegnen, wozu auch unbefugte Überwachung und potenzielle Gefahren für die öffentliche Sicherheit gehören.
Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.
Mehr von Helena Vásquez →
