Lexicon Pharmaceuticals hat neue Analysen aus der Phase-3-Studie SOLOIST-WHF veröffentlicht, die die Wirksamkeit von Sotagliflozin bei der Reduzierung der Herz-Kreislauf-Todesfälle und Herzinsuffizienz-bedingter Ereignisse in verschiedenen Baseline-Systolieblutdruckbereichen zeigen. Die Ergebnisse wurden auf dem ESC Kongress 2026 in München präsentiert.
Die Studie umfasste 1.222 Patienten mit Typ-2-Diabetes, die für eine Verschlimmerung der Herzinsuffizienz stationär eingewiesen wurden, und wurden randomisiert, entweder Sotagliflozin oder ein Placebo zu erhalten. Die Ergebnisse wurden nach ausleitender systolischer Blutdruck-Wert unter 110 mmHg und 110 mmHg oder darüber gegliedert. Bei Patienten mit einem ausleitenden systolischen Blutdruck unter 110 mmHg verringerte Sotagliflozin das kombinierte Risiko für Herz-Kreislauf-Todesfälle und Herzinsuffizienz-Ereignisse mit einem Risiko-Ratio von 0,56 (95% KI 0,33–0,95, p = 0.03). Bei Patienten mit einem ausleitenden systolischen Blutdruck bei oder über 110 mmHg betrug das Risiko-Ratio 0,69 (95% KI 0,53–0,91, p = 0,01).
Craig Granowitz, Senior Vice President und Chief Medical Officer von Lexicon, bemerkt, dass der Wirkeffekt über das gesamte Spektrum der Ausgangsspannungskontrolle hinweg konsistent blieb. Das Medikament, ein Doppel-SGLT1- und SGLT2-Inhibitor, wurde bei etwa 20.000 Patienten in Indikationen für Herzinsuffizienz, Diabetes und chronische Nierenerkrankungen untersucht. Lexicon untersucht Sotagliflozin auch bei hypertropher Kardiomyopathie.
Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen der behandelten und der Placebogruppe bei hypotensive unerwünschten Ereignissen (p=0,34) oder akuten Niereschäden (p=0,69) festgestellt.













