Die Lanvin Group Holdings Ltd meldete für das erste Halbjahr 2026 einen jährlichen Rückgang des Gesamtumsatzes um 13 % auf 101 Millionen Euro, während sich der gezahlte EBITDA-Gewinn um 17 Millionen Euro verkleinkte und die Bruttomarge auf 59 % stieg. Die Gruppe, die unter anderem die Marken Lanvin, Wolford, St. John und Sergio Rossi operiert, erklärte, die Ergebnisse spiegeln die fortschreitende Operationalisierung und Kostenkontrolle wider, trotz schwächerer Top-Line-Trends.
Die Margen entwickelten sich stark an allen Marken, wobei Wolford und St. John das Wachstum im E-Commerce voranbrachten. Die Einnahmen von Wolford fielen um 6 % auf 31 Mio. €, aber der Umsatz im Direktvertrieb sank lediglich um 2 % und die Einnahmen aus dem E-Commerce stiegen um 22 %. Die Marge verbesserte sich auf 60 %, während die branchenweiten allgemeinen und administrativen Kosten seit dem 1. Halbjahr 2023 um etwa 50 % gesunken sind. Die Einnahmen von St. John fielen um 10,5 % in Euro – oder um etwa 5 % in US-Dollar – auf 35,5 Mio. €, aber der Umsatz im E-Commerce stieg um 31 % und die Marge blieb bei knapp 70 %, während die Deckungsbeiträge sich auf 12,3 % verbesserten.
Lanvins Umsatz sank um 17,9 % auf 22,9 Millionen €, aber die Bruttomarge wuchs um fast 390 Basispunkte auf 58,2 % und die Gewinnmargeneinbussen verringerten sich von 12,3 Millionen € auf 6,2 Millionen €. Der Grosshandelsumsatz stieg um 16 %, und die Markenebene der Kosten für G&A fielen seit H1 2023 um etwa 30 %. Sergio Rossis Umsatz sank um 28,6 % auf 10,9 Millionen €, doch der Kerngrosshandelsumsatz stieg um 21 %, da das Unternehmen die Produktion durch Drittfirmen phased out. Dadurch sank der Umsatz um 1,9 Millionen €.
Die Gruppe schloss 23 direkt gepflegte Geschäfte in H1 2026 und reduzierte den Einzelhandelsstandort auf 151 Filialen zum Ende Juni von 174 Filialen zum Jahresende 2025. Die Aktien der Lanvin Group stiegen um 0,92 % auf 1,10 USD, rund 4,7 % über das 52-Wochen-Tief von 1,005 USD und etwa 54,2 % unter das 52-Wochen-Hoch von 2,40 USD.
Der Finanzchef Ross Lo sagte, dass sich die Transformation in eine schlankere operative Struktur umsetze, ohne die Wachstumsmöglichkeiten zu gefährden. Dabei passe man auf eine fokussierte Retail-Plattform mit stärkeren Wirtschaftlichkeitsfaktoren und einer verbesserten Kundenerlebnis zu.












