Japanisches BIP-Wachstum verfehlt Prognosen im Q2
Das Quartalswachstum verlangsamt sich auf 0,2% und unterlässt die Erwartungen der Analysten, da private Konsum und Investitionen unterdurchschnittlich abschneiden.

Die japanische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal langsamer als erwartet, mit einem Zuwachs von nur 0,2% im Vergleich zum Vorquartal. Die Zahlen lagen unter den Prognosen für einen Zuwachs von 0,4%, was auf schwächere als erwartete Haushaltsausgaben hinweist.
Der private Konsum, ein wichtiger Wachstumstreiber, stieg um 0,1% in der Periode, während die Investitionen der Unternehmen um 0,1% zurückgingen, was auf vorsichtige Unternehmensausgaben hinweist. Die Regierungsausgaben trugen ebenfalls nur geringfügig zum Wachstum bei, indem sie um 0,3% stiegen. Die Daten, die für saisonale Faktoren angepasst wurden, spiegeln die anhaltende Weichheit bei den Haushaltsausgaben wider, trotz der Unterstützung durch die Politik.
Im Jahresvergleich sank das BIP-Wachstum auf 0,8%, nach einem revised 3,3% im Vorquartal. Die Revision folgt den ersten Schätzungen, die ein stärkeres Comeback nahelegten. Die Analysten schrieben den Missstand dem schwächeren Lohnwachstum und dem gedämpften Vertrauen der Verbraucher in die Zukunft zu, das durch anhaltende Inflationsdruck verursacht wird.
Der Yen schwächte sich moderat an, nachdem der USD/JPY-Kurs bei etwa 150,20 gehandelt wurde, als Investoren die Ausrichtung der Geldpolitik der Bank von Japan neu bewerteten. Die Zentralbank hat ihre geldpolitischen Bedingungen weiterhin locker gehalten, aber steht vor wachsender Kritik an ihrem Rahmenwerk für die Steuerung der Zinskurve, da die Inflation ansteigt.
Die Daten unterstreichen die Herausforderungen für die Politiker, das Wachstum aufrechtzuerhalten und die Inflationsrisiken zu bewältigen. Ökonomen erwarten weiterhin Volatilität im Haushaltsverhalten, da Haushalte und Unternehmen höhere Lebenshaltungskosten und unsichere globale Bedingungen navigieren müssen.
Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.
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