Bits of Gold, Israels größter Kryptobroker, hat am Sonntag bekannt gegeben, dass eine Datenpanne möglicherweise sensible Kundendaten freigegeben hat, einschließlich Namen, Bankkontodaten und Personalausweisnummern.
Die Firma gab an, dass bei dem Vorfall keine Gelder oder digitale Vermögenswerte kompromittiert wurden. Bits of Gold beschrieb den Vorfall als Teil eines umfassenderen globalen Cyberangriffs. Über die Natur des Angriffs und den Zeitpunkt der Panne gab die Firma keine weiteren Details preis.
Die Panne betrifft etwa 200.000 Kunden, wie die Firma in ihrer Ankündigung mitteilte. Bits of Gold hat noch nicht mitgeteilt, ob Strafverfolgungsbehörden oder Sicherheitsagenturen über den Vorfall informiert wurden oder ob eine Ermittlung in Gang gesetzt wurde.
Sicherheitsexperten warnen vor dem Risiko der Identitätsdiebstahl und des Finanzbetrugs, wenn Personalausweisnummern und Bankkontodaten freigegeben werden. Die Firma hat betroffene Kunden dazu aufgefordert, ihre Konten auf Vorrat zu überprüfen und verdächtige Aktivitäten zu melden.
Bits of Gold ist ein lizenziertes Kryptodienstleistungsunternehmen in Israel und ist seit 2013 im Geschäft. Die Firma reagierte auf Anfragen nach zusätzlichen Informationen über Maßnahmen zur Verhinderung oder Milderung des Vorfalls nicht.


