Die indonesischen Aktien zogen sich am Dienstag zurück, als der Referenzindex IDX Composite mit einem Minus von 1,27% auf 7.250,89 Punkte schloss.
Der Rückgang spiegelte einen breit gefächerten Verkaufswellen in den Sektoren wider, angeführt von Verlusten in den Finanz- und Konsumgütersektoren. Der Finanzdienstleistungssektor, der einen erheblichen Anteil am Index ausmacht, fiel um 1,8%, da Banken nach den jüngsten Gewinnen von Profit-Taking betroffen waren. Der Konsumgütersektor ging ebenfalls um 1,5% zurück, da er von schwächer als erwarteten Daten zum Inlandsverbrauch unter Druck gesetzt wurde.
Der Handel umfasste 12,4 Milliarden Aktien, die mit 15,2 Billionen Rupien (960 Millionen US-Dollar) bewertet wurden, wie Daten der Börse zeigen. Ausländische Investoren waren als Nettoverkäufer für den Tag aktiv, indem sie 1,1 Billionen Rupien an Aktien absetzten, während inländische Käufer den größten Teil des Abflusses aufnahmen.
Die breitere südostasiatische Markttendenz hatte auch auf die Stimmung Einfluss, da regionale Partner wie Thailand und Malaysia ebenfalls unter Druck standen. Die Investoren blieben vorsichtig vor dem Erscheinen wichtiger wirtschaftlicher Daten aus den USA in der kommenden Woche, einschließlich der Dauergüterbestellungen und der Verbrauchervertrauensindikatoren, die die globale Risikoneigung beeinflussen könnten.
Der indonesische Rupiah blieb gegenüber dem US-Dollar nahezu unverändert, mit einem Wechselkurs von 15.850 Rupien pro Dollar, was auf einen begrenzten Einfluss der Aktienmarkt-Bewegung auf die Währung hinweist.
Analysten wiesen den Rückgang des Tages auf eine Kombination aus Profit-Taking nach den jüngsten Gewinnen, gemischten Unternehmensergebnissen und den anhaltenden Sorgen über die globalen Wachstumsperspektiven zurück. Der IDX-Composite-Index ist seit Beginn des Jahres um 4,2% gestiegen, unterlag aber einigen regionalen Partnern aufgrund von inländischen Politikunsicherheiten.


