Implenia verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang des Umsatzes um 4,8 % auf 1,77 Milliarden CHF und verbuchte dennoch einen Anstieg des Operating Earnings (EBIT) um 6 % auf 60,4 Millionen CHF, was die Analysten-Erwartungen überstieg.
Der Schweizer Baukonzern führte die verbesserte Rentabilität auf seinen Fokus auf hochmarginale Spezialsegmente sowie seine fortgeführten Digitalisierungsmaßnahmen zurück. Die EBIT-Marge stieg von 3,1% im Vorjahr auf 3,4%. Gleichzeitig stieg der Netto-Gewinn um 6,8% auf 35,6 Millionen CHF.
Der Auftragsbestand stieg um 9,6 % auf 8,52 Mrd. CHF, wobei sich der voraussichtliche Projektmargen von 7,5 % im Vorjahreszeitraum auf 7,9 % verbesserte. Der Analysten-Konsens, wie er von AWP ermittelt wurde, hatte eine Umsatzprognose in der Nähe des gemeldeten Niveaus erwartet, die Ergebnisse für EBIT und Margen allerdings überträum.
Die Spartan-Performanz war branchenübergreifend unterschiedlich. Die Division «Bau», die spezialisierte Hochbau und Immobilien umfasst, meldete ein EBIT von 37,5 Millionen Franken, was ein Rückgang von 41,5 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Division «Civil Engineering», deren Schwerpunkt auf Infrastruktur und Tunnelbau liegt, verzeichnete ein EBIT von 18,8 Millionen Franken, was einem Anstieg von 15,9 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das EBIT der Division «Service» stieg auf 11,7 Millionen Franken von 9,3 Millionen Franken im Vorjahr.
Implenia bekräftigte seine Gesamtjahresprognose und hat sich bis 2026 zum Ziel gesetzt, ein EBIT von rund 150 Millionen Franken zu erreichen, exklusive geplanter außergewöhnlicher Wachteinvestitionen in Höhe von 10 bis 20 Millionen Franken für die Realisierung der Strategie. Ab 2027 strebt das Unternehmen einen EBIT von über 150 Millionen Franken sowie einen mittelfristigen Umsatzanstieg von bis zu 1 Milliarden Franken und einer EBIT-Marge von 4,5% an.










