Die Aktien der Great British Group fielen am Freitag um 12% ab, nachdem das Unternehmen eine Gewinnwarnung ausgesprochen und mehrere Projekte verschoben hatte, wobei auf schwächere Nachfrage und steigende Kosten hingewiesen wurde.
Die Führung des Unternehmens sagte, dass die Jahresgewinne unter den vorherigen Prognosen liegen würden, aufgrund weicher Verbraucherausgaben und höherer Betriebskosten. Mehrere Projekte, einschließlich eines Flaggschiffs-Retail-Expansions, wurden unbestimmte Zeit aufgeschoben, was die Besorgnis der Anleger noch erhöhte.
Das in London gelistete Konzernunternehmen, das im Einzelhandel, Immobilien und Finanzdienstleistungen tätig ist, hat unter den steigenden Kosten aufgrund der Inflation und der langsamen wirtschaftlichen Aktivität in seinen Kernmärkten zunehmend Druck erlitten. Analysten bei Jefferies haben das Unternehmen von 'kaufen' auf 'halten' herabgestuft, da das Risiko erhöht und die kurzfristigen Anreize begrenzt seien.
Die Aktien der GB hatten bereits dieses Jahr die FTSE 100 unterboten, mit einem Rückgang von 18% im Vergleich zu einem Rückgang von 3% für den Index. Die jüngste Aktualisierung des Unternehmens folgt einem breiteren Verkaufsdruck in UK-Konsumgüteraktien aufgrund von Rezessionssorgen.
Ein Sprecher der Great British Group hat sich auf die Aussage an der Londoner Börse beschränkt und keine weiteren Kommentare abgegeben.



