Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat in einer am Montag veröffentlichten Analyse eine ausgewählte Gruppe von US-Hardwareunternehmen als Hauptprofiteure der beschleunigten KI-Nachfrage identifiziert.
Die Bank hob insbesondere Halbleiterausrüstungshersteller sowie Zulieferer von KI-Servern und deren Komponenten als zentrale Nutznießer einer anhaltenden Infrastrukturinvestitionswelle von Cloud-Anbietern und Unternehmen hervor. Die Aufwertung der Empfehlung basiert auf der Erwartung, dass die KI-Adoption mehrjährige Zyklen für Hardware-Austausch und Kapazitätserweiterungen auslösen wird.
Die Goldman-Analysten verwiesen auf die führende Position von Nvidia bei KI-Beschleunigern als Katalysator für das gesamte Ökosystem. Dabei betonten sie, dass nachgelagerte Anbieter von fortschrittlichen Packaging-Lösungen, Kühlsystemen und Hochleistungs-Interconnects besonders begünstigt seien. Zudem verwies die Bank auf die Diversifizierung der Lieferketten, die zu verstärkten Aufträgen für US-Hersteller führe.
Zu den hervorgehobenen Werten zählen Advanced Micro Devices, Broadcom und Super Micro Computer – jeweils wegen ihrer starken Position bei KI-Servern und der Anpassung an Lieferkettenverschiebungen. Konkrete Kursziele oder Bewertungsmetriken nannte die Analyse nicht.
Die Aktualisierung folgt auf jüngste Quartalsberichte grosser Tech-Konzerne, die eine robuste KI-bedingte Ausgabenwelle unterstrichen – darunter Microsoft und Meta, die beide weitere Investitionen in KI-Infrastruktur angekündigt haben. Goldmans Einschätzung zufolge wird die Hardware-Nachfrage mindestens bis 2025 auf hohem Niveau bleiben, getrieben sowohl durch die unternehmerische KI-Nutzung als auch durch KI-Anwendungen für Endverbraucher.
Die Empfehlung der Bank deckt sich mit den aktuellen Branchentrends, bei denen sich KI-Workloads zunehmend von cloudbasierten Experimenten hin zu produktionsreifen Einsätzen verlagern – ein Prozess, der umfangreiche Hardware-Upgrades erfordert.



