Gold-Futures standen am Donnerstag bei 4400 US-Dollar pro Unze und konsolidierten ihre Gewinne nach einem 1,6-prozentigen Anstieg der vorherigen Sitzung, da Aussagen von US-Präsident Donald Trump und Fed-Beamten inflationellen Sorgen verringerten.
Trump deutete an, dass die jüngsten US-Anschläge auf den Iran vermutlich weiterhin beschränkt bleiben werden, was die Befürchtungen von länger anhaltenden Unterbrechungen des Öl-Imports, die eine energiegetriebene Inflation auslösen könnten, verringert. Gleichzeitig deutete der Präsident der New York Fed, John Williams, an, dass die US-Inflation weiter abnimmt. Er verwies auf die nachlassenden Auswirkungen der Zölle und die beschränkten Übertragung aus höheren Energiekosten auf die allgemeine Dienstleistungsbranche.
Diese Bemerkungen standen im Gegensatz zum harten Ton, den Fed-Präsident Kevin Warsh auf dem Symposium in Jackson Hole letzte Woche verwendete, der zunächst die Erwartungen für einen Zinserhöhungsbeschluss auf der kommenden Policy-Mitgliederversammlung im September gestärkt hatte. Die gemischten Signale der Fed-Beamten trugen zu einer zurückhaltenden Reaktion der Märkte bei, denn Gold-Futures stiegen um 0,3% auf 4.429,21 USD, und der Spot-Goldpreis blieb mit 3.484,21 USD kaum verändert.
Der US-Dollar-Index blieb unverändert bei 99,57, während ein schwächerer Yen – unter anderem auf grund der erneuten Spekulationen über eine mögliche Wechselkursintervention – den Edelmetall weiter unterstützte. Silber bewegte sich um 0,1% niedriger auf 65,26 USD die Unze, während Platin unverändert bei 1.760,62 USD blieb.
Die Arbeitsmarkt-Daten veranschaulichten die vorsichtige Prognose weiter, denn die US-amerikanischen privaten Löhne stiegen im August laut dem ADP-Zahlenbericht um 38.000, was ein Tempo ist, das deutlich unter den jüngsten Durchschnittswerten liegt und damit die Erwartungen an eine aggressive Straffung durch die Fed verringert.












