Die Gold-Futures stiegen am Mittwoch an, nachdem US-Präsident Donald Trump die schwersten wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Iran ankündigte. Er warnte, dass jedes Land, das Teheran unterstützt, weitreichende Sanktionen erwartet. Die Ankündigung des US-Finanzministeriums, langfristige Staatsanleihen zurückzukaufen, trug ebenfalls zum Anstieg bei und führte dazu, dass die öffentliche US-Schuldenquote das erste Mal über 40 Billionen Dollar lag.
Die Gold-Futures erreichten einen Intraday-Hoch von 4.583,83 US-Dollar, bevor sie bei 4.547,36 US-Dollar abschlossen. Die Ölpreise stiegen auf knapp 94 US-Dollar pro Barrel, ihr Höchststand seit Ende Juli, als die Spannungen im Straße von Hormuz die Energie-Märkte enger banden. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi bezeichnete die US-Maßnahmen als Ablenkung von inneren Problemen und sagte, dass die vorgeschlagenen Sanktionen letztendlich auf Washington zurückfallen würden.
Die Marktreaktion spiegelte eine Mischung aus Risikoaufschub und Positionierungsschritten wider. Die Short-Covering verstärkte den Rückgang in den Edelmetallen, während Investoren die Politik der Federal Reserve neu bewerteten, nachdem die Zentralbank ihre jüngste Sitzung abgeschlossen hatte. Trotz einiger Fed-Offiziellen, die für eine Zinserhöhung plädierten, wenn die Inflation nicht auf das Ziel von 2% zurückkehrt, schätzen die Märkte nur eine Chance von drei zu einem Zinserhöhung im September, wie CME-FedWatch-Daten zeigen. Die Trader erwarten stattdessen, dass die Fed die aktuellen Kreditkosten beibehält, wie sie es im Juli getan hat.
Die technischen Ebenen bleiben im Fokus, während die Gold-Futures ihre Gewinne konsolidieren. Am Mittwoch öffnete der Vertrag bei 4.567,79 US-Dollar, erreichte kurzzeitig einen Sessionshoch von 4.596,85 US-Dollar und ein Tief von 4.506,21 US-Dollar, bevor er bei 4.564,50 US-Dollar abschloss. Die Analyse weist darauf hin, dass der Metall bei den jüngsten Höchstständen erhebliche Widerstände trifft, während die Unsicherheit durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen anhält. Die Straße von Hormuz bleibt ein wichtiger Engpass, und eine längere Störung könnte die Energie-getriebenen inflationären Druck weiter erhöhen.
Profit-taking bleibt ein kurzfristiges Risiko, da Investoren angeblich schnell Gewinne bei den Widerstands-Ebenen sichern. Die Woche schließende Kurs wird zusätzliche Signale auf die Richtung liefern, während die Aufmerksamkeit sich auf die Äußerungen von Fed-Vorsitzender Kevin Marsh beim Jackson-Hole-Symposium in der nächsten Woche für weitere Politik-Anzeichen richtet.












