Die aktiven Long-only-Fonds reduzierten im vergangenen Monat die Exposition gegenüber dem globalen Halbleitersektor um 44,2 Milliarden US-Dollar, was auf Befürchtungen über die Nachhaltigkeit von Investitionen im Bereich Künstlicher Intelligenz zurückzuführen ist, so Angaben der Bank of America.
Die Umschaltung folgte einer Rotation in den globalen Telekommunikationssektor, der 16,7 Milliarden US-Dollar an Geldzuflüssen aufwies – die größte Sektorallokationsänderung, die die Bank nachzeichnete.
Die regionalen Aktienströme zeigten im April ein breites Verkaufsverhalten. US-Aktien standen 64,8 Mrd. USD an Flows, während europäische Aktien 25,9 Mrd. USD an Auszahlungen verzeichneten. Die japanischen Aktien folgten dem Trend nicht und erwirtschafteten netto 13,9 Mrd. USD an Einkäufen.
Sozusagen im gesamten ersten Quartal blieb Japan mit 34,1 Milliarden US-Dollar die wichtigste Zuteilungsdestination, gefolgt von der globalen Energiewirtschaft mit 28,2 Milliarden US-Dollar und dem Materialsektor mit 25,7 Milliarden US-Dollar.
Die neueste Befragung von Fondsverwaltern von Bank of America zeigt eine Verschiebung der sektorspezifischen Präferenzen. Die größten Gewichtungspositionen in Dollar-Einheiten relativ zum Benchmark umfassten in den Vereinigten Staaten Philipp Morris und Meta Platforms, in Europa ASML und British American Tobacco, in Japan Keyence und Hitachi sowie in den aufstrebenden Märkten TSMC und Samsung Electronics.
Im vergangenen Jahr konzentrierten sich die wichtigsten Aktienkäufe auf Energiespeicherung, Präzisionsmedizin, den Raumsektor und Cybersicherheit, während die größten Verkäufe im Bereich KI-Computing und Quantencomputing stattfanden. Aktuelle Portfolioanpassungen haben zu den höchsten Übergewichten bei Präzisionsmedizin, Luxuslifestyle und der Modernisierung der Stromnetze geführt und zu den größten Untergewichten bei Quantencomputing und KI-Plattformen.













