Die Aktien der Gerresheimer AG gewannen in der frühen Handelssitzung mehr als 3%, nachdem der deutsche Hersteller von medizinischen Verpackungen seinen stärksten Freifinanzierungszufluss im ersten Quartal in fünf Jahren meldete und diesen einen Rückgang des justierten EBITDA compensated.
Laut vorläufigen Zahlen wuchs der Umsatz des Unternehmens im ersten Quartal 2026 auf 524 Millionen Euro von 519 Millionen Euro im Vorjahr auf bereinigte Basis. Der Umsatzwachstum wurde vor allem durch die Divisionen Containment & Delivery Systems und Primary Injectable Solutions angetrieben, teilte das Unternehmen mit.
Das justierte EBITDA belief sich auf 66 Millionen Euro, gegenüber 81 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die justierte EBITDA-Marge sank auf 12,6 % von 15,7 %. Gerresheimer führt den Rückgang auf einen bewussten Fokus auf die Optimierung des freien Cashflows zurück, einschliesslich eines strikten Working Capital-Managements, einer geringeren Warenbestandsaufbau und Anpassungen des Produktionsvolumens.
Der freie Geldfluss verbesserte sich deutlich auf minus 32 Millionen Euro im Vergleich zu minus 141 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Wolf Lehmann, Chief Financial Officer, bezeichnete das Ergebnis als die beste Ergebnisentwicklung des Unternehmens im ersten Quartal seit fünf Jahren und konstatierte gleichzeitig den Kompromiss in den Ergebnissen.
"Im ersten Quartal 2026 lag unser Schwerpunkt eindeutig auf dem freien Cashflow," sagt Lehmann. "Wir erzielten den besten ersten Quartalsfreien Cashflow seit fünf Jahren. Unser strenges Cash Management – einschliesslich der Optimierung von Lagerbeständen und Produktionsvolumina – hatte jedoch Auswirkungen auf den Gewinn."
Gerresheimer bestätigte seinen prognostizierten Jahresumsatz für 2026 und sprach von einem stärkeren zweiten Halbjahr mit verbesserten Ergebnissen. Darüber hinaus unterstrich das Unternehmen die erwarteten Cash-Inflows aus dem geplanten Verkauf der Units Centor und Primary Packaging Plastics, die die Finanzierung und die Kapitalstruktur stärken sollen.
"Durch die konsequente Umsetzung unseres Transformationsprogramms erwarten wir, dass sich die Ergebnisse im zweiten Halbjahr wieder verbessern werden," so Lehmann. "Darüber hinaus werden die erwarteten Cash-Flussmengen aus dem Verkauf von Centor und Primary Packaging Plastics die Finanzierung und die Kapitalstruktur erheblich verbessern."













